Helene von allen Seiten

von Redaktion

„360° Stadion Tour“ bald auch in München: So sieht Fischers Bühne aus

Ein schwarzer Koloss wartet in Dresden darauf, bespielt zu werden. Helene Fischer und ihre Truppe proben für ihre anstehende Tour. © Instagram

Fast schon furchteinflößend macht sich der tiefschwarze Bühnenwürfel breit im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion, das in der untergehenden Junisonne glänzt. Aus dem Dach des Kolosses lodern probeweise die Flammen der bevorstehenden Pyro-Show, auf dem Bildschirm stehen die Worte „Work in Progress“ – „In Arbeit“. Darunter sieht man das Konterfei von Deutschlands begehrtester Entertainerin: Helene Fischer. Steht man im Stadion, kann man die Schlager-Diva aus allen Himmelsrichtungen bewundern. Es ist schon beeindruckend, was die 41-Jährige gerade auf Instagram gepostet hat – zusammen mit einem Countdown für ihren Tourstart heute Abend in Dresden.

Wir Münchner können uns da anschauen, was auf uns zukommen wird, wenn Helene Fischer am 17. Juli in der Allianz Arena auftritt. Der große Bildschirmwürfel, darum herumlaufend eine Bühne und mehrere Stege, die weit in den Zuschauerraum hineinragen. Schon bei der Präsentation ihrer „360° Stadion Tour“ im Herbst hatte Fischer den Wunsch geäußert, „inmitten der Konzertbesucher aufzutreten, und damit allen Zuschauern so nah wie möglich zu sein“. Fans zeigten ihre Vorfreude auf die Tour: „Bald geht unser Sommermärchen los“ oder „OMG, kann es kaum erwarten“, schreiben sie.

In den vergangenen Tagen hat Fischer die Vorbereitungen mehrfach auf Instagram dokumentiert. Man sieht sie auf einer Kanzel, wie sie eine verschnörkelte Wendeltreppe emportrippelt, im Blümchenpullover am Mikro oder im Trainingsdress inmitten ihrer Bühnentänzer. „Wir kommen uns näher und näher“, schreibt sie, ergänzt um ein zartrosa Herz-Emoji.

Und sie gibt nicht nur Einblicke in die Riesen-Technik, sondern auch in ihr Gefühlsleben, so kurz vor ihrem Live-Comeback. „Am meisten freue sie sich auf den Song „Heute Nacht“, verrät sie bei dem Rundgang, schließlich habe sie den noch nie live gesungen. Auf die Frage, was sie nach dem Auftritt als Erstes mache, verrät sie: „Ich feuere meine Schuhe und mein Kostüm in die Ecke!“ Denn auch wenn die recht bequem seien, müsse sie Bühnengarderobe und Make-up schnell loswerden und „zurück zur Natur“. Eine weitere Routine gibt sie preis: „Alles andere kann variieren, aber: Ohne Ingwertee geh‘ ich nicht auf die Bühne!“ Als „Spoiler“ gibt sie dem Publikum mit: „Die Show wird wild, es wird emotional und es wird legendär.“

Auf ihrer Open-Air-Tournee spielt Fischer unter anderem in Frankfurt am Main, Köln, Berlin und Stuttgart sowie in Wien, Zürich und Amsterdam. Sie feiert damit ihr Bühnenjubiläum: 2026 wird ihr Debütalbum „Von hier bis unendlich“ 20 Jahre alt. Am 17. Juli dann das große Finale in der Münchner Allianz Arena (wo derzeit für das erste Konzert des Sommers aufgebaut wird, siehe Kasten). Das Beste ist: Es gibt noch Karten. Die Preise der verfügbaren Tickets starten bei 98 Euro für einen Sitzplatz und reichen bis zu 182 Euro für die besseren Kategorien. Die günstigsten Tickets für 71,90 Euro sind ausverkauft. Dafür gibt es noch das „Wenn alles durchdreht“-Golden-Circle-Package für 405 Euro. Näher dran am Koloss des Superstars geht wirklich nicht mehr.JOHANNES LÖHR

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