Dem kleinen Drachen Kokosnuss und seinen Freunden Oskar und Mathilda gelingt in den vielen Büchern, die bislang über ihre Abenteuer erschienen sind, oft ein kleines Kunststück: Sie durchleben höchstspannende Ereignisse, geraten etwa in Seenot oder verirren sich in einer ägyptischen Pyramide, lassen die Situation aber mit Gelassenheit und Humor niemals zu dramatisch werden. So auch im neuen Band, in dem ein Waldbrand ausbricht und einige Drachen und andere Tiere gerettet werden müssen. Natürlich ist Kokosnuss bei der Jugendfeuerwehr und so stellt auch ein schwergewichtiger Höhlendrache, der Angst davor hat, ins Sprungtuch zu hüpfen, eine lösbare Aufgabe dar. Klar, die Kokosnuss-Geschichten sind nicht die raffiniertesten Kinderbücher der Welt, dafür aber auch für sensiblere Gemüter gut geeignet, die sich obendrein abschauen können, wie man im Angesicht der Krise ruhig und selbstbewusst handeln kann.JP
Ingo Siegner:
„Der kleine Drache Kokosnuss – Einsatz bei der Feuerwehr“; cbj, 80 Seiten; 11 Euro
★★★★☆ Lesenswert