Die Schriftstellerin Christine Wunnicke (59) bekommt den Georg-Büchner-Preis 2026. Die Autorin, die in München geboren wurde, erhalte die Auszeichnung für die Überraschungskraft ihres „stets souverän konzipierten Erzählwerks“, das an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Hollywood, Nagasaki und Paris angesiedelt sei, gab die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt gestern bekannt. Wunnicke verblüffe ihre Leserschaft seit 25 Jahren mit der Auseinandersetzung zwischen Fakt und Erfindung. Ihre Romane seien geprägt von subtilem Sprachwitz und vereinten das Unterhaltende und die anspruchsvolle Reflexion auf „so großartige wie diskrete Weise“. Zu den berühmtesten Werken gehören „Der Fuchs und Dr. Shimamura“, „Katie“, „Die Dame mit der bemalten Hand“ und „Wachs“. Der Preis wird am 24. Oktober in Darmstadt verliehen.EPD