„Die Odyssee“: Szene mit Matt Damon. © Melinda Sue Gordon
Matt Damon hat schon in Action-Hits wie „Jason Bourne“ oder „Saving Private Ryan“ alles gegeben. Doch kein Dreh war für den Oscar-Preisträger so hart wie Christopher Nolans Epos „Die Odyssee“, das an diesem Donnerstag in die deutschen Kinos kommt. Seine Bilanz: „Es war definitiv der härteste Film, den ich je gedreht habe.“ In der US-Sendung „Sunday Sitdown with Willie Geist“ verriet der 55-jährige Damon, dass Nolan ihn zwar gewarnt habe – doch er habe die Strapazen unterschätzt. Vor allem die Vorbereitung habe ihn gefordert: „Alles, was ich als Mann in den Fünfzigern dafür auf mich nehmen musste, war schon eine Herausforderung.“
Mit einer strengen Diät und hartem Training speckte er auf 76 Kilo ab. „So leicht war ich seit meiner Highschool-Zeit nicht mehr!“, so der Hollywoodstar. Nolan habe gewollt, dass sein griechischer Held „schlank, aber gleichzeitig kräftig“ aussieht – eine Kombination, für die Damon auf Brot, Pasta und Pizza verzichtete.
Gedreht wurde an Stränden in Marokko, auf Berggipfeln und mitten auf stürmischer See. Für Damon fühlte sich das Ganze „eher wie eine Expedition als wie ein Filmdreh“ an. Besonders beeindruckt habe ihn Nolan selbst: Der Regisseur habe „genauso gefroren wie wir, ausgesehen wie eine ertrunkene Ratte und sich trotzdem kein einziges Mal beschwert“.EP