In diesen Tagen mögen es manche heiß, andere leiden unter der Hitze, bleiben lieber im Kühlen – und schauen zum Beispiel Filme. Da trifft es sich gut, wenn Klassiker neu aufgelegt und mit viel Bonusmaterial erscheinen, wie Billy Wilders Verwechslungskomödie „Manche mögen’s heiß“. Weil zwei unbedarfte Musiker (Tony Curtis und Jack Lemmon) zufällig das Valentins-Massaker beobachten, sind sie auf der Flucht vor der Mafia und schließen sich einer Damenkapelle an – in Frauenkleidung und mit Schminke im Gesicht. Dabei lernen sie auch die attraktive Sugar (Marilyn Monroe) kennen, und das Chaos ist unausweichlich. Was schon in den späten Fünfzigerjahren begeisterte, kann sich immer noch sehen lassen. Mit seinem Witz erinnert der Film an die Screwballs der Vierziger. Der Audiokommentar mit Tony Curtis gibt Einblicke in die Filmproduktion, das Booklet lädt zum Schwelgen ein.VES
Billy Wilder:
„Manche mögen’s heiß“ (Capelight Pictures).
★★★★★ Hervorragend