Diese Party ist ganz große Oper

von Redaktion

Beim Festspiel-Cocktail kämpfen Unternehmerinnen um den guten Ruf von Ex-Intendant Markus Hinterhäuser

Gastgeberin Claudia Gugger-Bessinger, Markus Hinterhäuser, Anita Müller. © api

Zwei Frauen kämpfen erbittert um einen Mann! Eigentlich bester Stoff für große Oper. Doch am Samstagvormittag braucht es dafür unweit von Salzburg keine Bühne – es reicht die Terrasse des Luxushotels Rosewood hoch über dem romantischen Fuschlsee. Dort wird Markus Hinterhäuser, ehemaliger Intendant der Salzburger Festspiele, umringt wie ein Heldentenor. Und zwar von zwei Frauen, die den überraschenden Rauswurf des Intendanten im vergangenen März nicht einfach hinnehmen wollen. Es geht um seinen guten Ruf. Und so trommelte die Passauer Unternehmerin Claudia Gugger-Bessinger einen hochkarätigen Kultur- und Promizirkel zusammen, um für Hinterhäuser zu kämpfen, dem ein zu emotionaler und impulsiver Führungsstil vorgeworfen wird.

Am Samstag mit dabei: Anita Müller (Drogeriemarkt Müller), die nach dem Rauswurf Hinterhäusers sofort aus dem Förderverein der Salzburger Festspiele ausgetreten ist. Beide Frauen sind von dem einwandfreien Ruf des Kulturmanagers und vor allem von seinem Können felsenfest überzeugt. Hinterhäuser hat das Wort, er poltert nicht an diesem Samstag auf der Terrasse, er spricht ruhig und überlegt und sagt: „Es ist wirklich nicht in Ordnung, das Kostbarste, was Salzburg zu bieten hat, also die Salzburger Festspiele, zu einem Instrument politischer Kleingeistigkeit und politischer Macht zu missbrauchen. Das ist ein sehr problematischer und gefährlicher Vorgang.“MARIA ZSOLNAY

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