Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) begeistert wieder.
Strahlend: Johanna Christine Gehlen & Lara Mandoki (li.).
Gäste: Ex-Fußballer Paul Breitner mit Frau Hildegard.
Autorin Rita Falk und Oliver Berben. © API/Manuel Tilgner
Hoch die Hände: Hunderte Fans feierten die Weltpremiere von „Steckerlfischfiasko“ im Mathäser. © Getty Images/Schober, ABR/Schönberger, Constantin
Wahnsinn, was da los war! Drei Jahre mussten Eberhofer-Fans auf einen neuen Film warten. Zur Premiere am Montagabend von „Steckerlfischfiasko“ pilgerten sie in Scharen in die Münchner Bayerstraße. Die Folge: Eine Mega-Schlange vor dem Mathäser-Filmpalast und eine Weltpremiere als Super-Fan-Event.
Seit 13 Jahren begeistert Dorfpolizist Franz Eberhofer das Kinopublikum. Bestsellerautorin Rita Falk (62), die die Vorlagen der Verfilmungen geschrieben hat, weiß, woher der Erfolg kommt: „Meine Leser sagen immer, sie fühlen sich in den Erzählungen abgeholt. Sie sitzen mit dem Franz Eberhofer im Streifenwagen, sind mit der Oma auf Schnäppchentour und hocken mit dem Wolfi am Tresen. Das höre ich so oft, also scheinbar mache ich da nicht so viel falsch.“ Zur Premiere des zehnten Eberhofer-Films kam Rita Falk mit ihrem Ehemann Martin Trautmann. Seit 2023 sind die beiden verheiratet.
Mit ihm lebt die Autorin jetzt am Ammersee. Ihr altes Haus auf dem Land, im Fuchstal in der Gemeinde Denklingen, hat Falk verkauft. Nach dem Tod ihres ersten Mannes Robert vor sechs Jahren konnte sie dort nicht mehr sein. Robert diente einst als Inspiration für die Figur des Franz Eberhofer.
Ihr neuer Mann, Martin Trautmann, kümmert sich jetzt um die Verträge, beispielsweise mit der Filmproduktionsfirma Constantin, die die Eberhofer-Krimis produziert und im Kino verleiht. „Steckerlfischfiasko“ gesehen hatte Falk vor der Premiere nicht. „Deshalb bin ich sehr gespannt“, sagt sie. Die letzte Romanverfilmung von „Rehragout-Rendezvous“ 2023 gefiel ihr nicht. „Alle Filme vorher waren großartig, nur der letzte eben nicht mehr. Das muss man jetzt wieder geraderücken und dann auf zu neuen Büchern.“ An einem neuen Krimi schreibt die Autorin bereits: „Fleischpflanzerl-Misere“ soll im November erscheinen. Bis es so weit ist, feiert Falk den neuen Eberhofer-Film und ihren Auftritt bei der Weltpremiere. „Es ist immer schön, aus meinem Schreibkämmerchen rauszukommen und über den roten Teppich zu gehen. Dieses Gefühl ist überragend.“TERESA WINTER