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Doku-Thriller um ein Findelkind

von Redaktion

Er war das Kind Europas: Der am Pfingstsonntag des Jahres 1828 in Nürnberg aufgefundene Kaspar Hauser wurde 1833 in Ansbach von einem Unbekannten erstochen. Das elternlose Kind hat Literatur und Film immer wieder inspiriert. Für seinen 210-minütigen Schwarz-Weiß-TV-Dreiteiler von 1966 recherchierte Autor und Regisseur R.A. Stemmle die historischen Akten und Zeugenaussagen. Natürlich nimmt in seinem Doku-Thriller die Theorie vom vertauschten Fürstenkind eine wichtige Rolle ein, die moderne DNA-Tests heute längst ad absurdum geführt haben. Es spielen Bühnenstars wie Wilfried Gössler als Kaspar, Wilhelm Borchert als Ansbacher Regierungspräsident Feuerbach, Friedrich Siemers als Kaspars Mentor Professor Daumer und Herbert Knippenberg als Nürnberger Bürgermeister. Sorgfältig gemachte, spannend inszenierte Fernsehunterhaltung.HILO

R. A. Stemmle:

„Der Fall Kaspar Hauser“ (Pidax).


★★★★☆ Sehenswert

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