Krach auf Korfu

von Redaktion

Madonnas Geburtstagsfeier löst Schlagabtausch zwischen zwei Politikern aus

Madonna postete Bilder von ihrer Party. © Instagram

US-Popstar Madonna urlaubt in Griechenland und feierte dort vor wenigen Tagen ihren 68. Geburtstag. Unversehens wurde sie dadurch zum Streitthema zwischen zwei griechischen Politikern. Alles begann mit einem Post auf Facebook. Dort beschwerte sich die linke Parlamentsabgeordnete Elena Akrita über besondere Maßnahmen, die auf der Urlaubsinsel Korfu für die Geburtstagsfeier des Superstars getroffen worden sein sollen. „Einem Medienbericht zufolge wurden (im Dorf) Kouramades auf Korfu Einwohner aufgefordert, ihre Fenster zu schließen, um, wie es heißt, Madonnas Privatsphäre vor ,neugierigen Blicken‘ zu schützen“, schrieb Akrita. Wenn das stimme, laute die Frage nicht, ob (Madonna) das verlangt habe, sondern ob man ihr gehorcht habe, notierte sie weiter. „Denn dieses Land ist keine Plantage im Süden, auf der wir gebückt Baumwolle pflücken, damit wir der Dame nicht den Geburtstag verderben.“ Madonna selbst berichtete auf Facebook begeistert von ihrer Feier.

Auf den kritischen Post der Politikerin Akrita reagierte umgehend der konservative Gesundheitsminister Adonis Georgiadis. Die „steinreiche Dame“ – gemeint war Akrita, die als sehr vermögend gilt – könne sich offenbar nicht vorstellen, wie wertvoll der Besuch von Madonna im Sinne der Werbung fürs Land sei. Der Besuch des Superstars, ihre Posts und Kommentare seien Millionen Euro wert.DPA

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