Spielt am Mittwoch: Lewis Capaldi. © AKMEN/AFP
Highlight am Sonntag: Zara Larsson. © Label
Wird am Samstag erwartet: Nico Santos. © Hörhager/dpa
München breitet die Arme aus: Die Vorfreude aufs Superbloom-Festival am Wochenende im Olympiapark ist groß. © Vit/ HangenFoto
München macht sich bereit für einen Höhepunkt des Spätsommers: Das Superbloom-Festival ist ab morgen wieder zu Gast im Olympiapark. In diesem Jahr – bedingt durch die Sanierung und die damit verbundene Sperrung des Stadions – mit abgewandeltem Konzept. Neben den beiden Festivaltagen am Wochenende, den „Experience Days“, gibt es drei einzelne Konzerttage, an denen nationale und internationale Künstler auftreten werden. Das bunte Programm abseits der Konzerte, mit Kunst, Wissenschaft und Artistik, gibt es auch in diesem Jahr an verschiedenen Stellen im Olympiapark.
Das Konzept wurde heuer etwas abgewandelt
Den Auftakt ins Festivalwochenende macht um 13 Uhr Vicky auf der Bloom Stage am Hans-Jochen-Vogel-Platz. Neben der Hauptbühne gibt es zwei kleinere Bühnen: die NeoNeo Stage und The Hideaway, auf denen Künstler wie Asha Banks, Monet192 oder Ritter Lean auftreten. Am Samstag spielen auf der Bloom Stage Jolle, Kasi & Antonius, Berq, Nico Santos, Zartmann und Headliner SDP. Den Festival-Sonntag eröffnet Baran Kok auf der Hauptbühne, bevor Filow, Ikkimel, Zara Larsson, Tom Odell und Kygo ihre Auftritte haben. Die Nebenbühnen bespielen am Sonntag unter anderem Soda Frizzante, Teresa Reichl, Yola und Oskar med K.
Aus den zu Beginn geplanten fünf Superbloom-Concerts wurden schlussendlich drei: Am Montag treten Audrey Hobert, Lykke Li und Lorde am Hans-Jochen-Vogel-Platz auf. Der Dienstag gehört dem Münchner Ennio und Sombr. Zum Abschluss spielen am Mittwoch Jessie Murph, Bastille und Lewis Capaldi. Die geplanten Auftritte von Ayliva, Paul Kalkbrenner und Monolink wurden wegen produktionstechnischer Umstände abgesagt.
Die Pforten für das Festival-Wochenende öffnen sich am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr. Zwei Eingänge führen an beiden Tagen aufs Gelände: Einlass Süd befindet sich unterhalb des Olympiastadions und ist der Familien-Eingang. Er empfiehlt sich aber auch für alle, die sich von der Tram 20/21 oder von der Parkharfe auf den Weg machen. Einlass Ost liegt am Willi-Daume-Platz zwischen Eisstadion und Olympiaturm und ist für die Besitzer regulärer Tagestickets gedacht.
Im Ticket ist die Anfahrt mit dem MVV enthalten
Einlass zu den „Concert Days“ ist am Montag und Mittwoch ab 17 Uhr, am Dienstag ab 18 Uhr. Der Süd-Eingang ist an allen Superbloom-Tagen geöffnet. Anstelle des Einlasses Ost gibt es an den drei Konzerttagen einen Nord-Zugang, zwischen Olympiahalle und Olympia-Schwimmhalle.
Das Superbloom ist ein autofreies Festival, das betonen die Veranstalter ausdrücklich. Besucherinnen und Besucher sollen möglichst öffentlich oder mit dem Rad anreisen, im jeweiligen Ticket ist das MVV-Ticket für Hin- und Rückfahrt enthalten. Die Veranstalter erwarten am Samstag rund 10.000, am Sonntag 20.000 Besucher. Noch gibt es Karten für die Veranstaltungen: superbloom.de/tickets (ab 75 Euro).KATHRIN BRACK