Ein Stück für die Ewigkeit
Regisseur Frank Castorf bastelt mit „Mephisto“ ebenso klug wie selbstverliebt an seinem Nachruhm
Jens Harzer (li.) in Castorfs Inszenierung des „Mephisto“ am Berliner Ensemble. © Joerg Brueggemann
Etwa in der vierten Stunde weckte ein bis dahin ungewohnt vitaler, kämpferischer Gesang die Gemüter der Zuschauer. Was war das denn? Ernst Busch, der Unvergleichliche, donnerte vom Erinnerungsband an