Technik in kürze

von Redaktion

Nachrichten

w Apple und Amazon bieten um die Rechte an künftigen James-Bond-Filmen mit. Der Vertrag mit dem bisherigen Studio Warner Bros. läuft aus. 007 könnte damit im Netz künftig zuerst bei iTunes oder Amazon Video zu sehen sein.

w 85 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren nutzen ein Smartphone, 83 Prozent einen Computer. Damit hat das Handy laut TNS-Studie erstmals den PC überholt.

w Das neue Betriebssystem High Sierra für Apples Mac-Computer erscheint am 25. September zum kostenlosen Herunterladen. Es läuft auf allen Macs seit 2009.

Wenn es um maschinelle Übersetzung im Internet geht, ist der Google Translator bisher die erste Wahl. Er dolmetscht 103 Sprachen und liefert einigermaßen brauchbare Resultate. Doch nun bringt die Kölner Firma DeepL das Internetübersetzen auf ein völlig neues Niveau. Ihr gleichnamiges Übersetzungsprogramm DeepL beherrscht bisher zwar nur sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch und Polnisch) – doch die Ergebnisse sind Google um Längen voraus. DeepL liefert erstmals Übersetzungen, die nicht zu einem Schmunzeln anregen, und die sich im Schriftverkehr fast unkorrigiert verwenden lassen. Dafür sorgen eine neue neuronale Netzwerktechnik namens CNN („Convolutional Neural Network“) – und der 23.-stärkste Supercomputer der Welt, den die Kölner auf Island betreiben. www.deepl.com/translator.

Im Fernsehen ist „Schlag den Star“ passé – die ProSieben-Show wird am 30. September von „Schlag den Henssler“ beerbt. TV-Koch Steffen Henssler versucht sich als Nachfolger von Stefan Raab. Als Spiel ist „Schlag den Star“ aber quicklebendig. Am 29. September erscheint eine Version für Nintendos Switch-Konsole. Im Angebot sind 25 Spiele und über 8000 Quizfragen.

Im Ersten hat die neue „Tatort“-Saison begonnen. Und pünktlich dazu hat die ARD ihre „Tatort“-App überarbeitet. Neu sind unter anderem ein „Tatort“-Quiz, ein Memory und die besten Sprüche der Kommissare, die sich in einer Abstimmung bewerten lassen. Im Archiv gibt es Infos zu allen „Tatorten“ und Kommissaren seit 1970. Während der „Tatort“ läuft, können App-Nutzer live ermitteln. Erfolgreiche Spürnasen steigen dabei bis zum Polizeipräsidenten auf. Aktuelle Folgen gibt es in der App zum Nachholen. Sie lassen sich außerdem per Apple TV auf den Fernseher streamen, Google Chromecast soll folgen.

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