Fränkische Kirchweih-Spezialität: Schneeballen (reicht für 10 Stück)

von Redaktion

Fränkische Schneeballen sind ein traditionelles, sehr beliebtes, in Fett ausgebackenes Gebäck. Kirchweih ohne Schneeball war einst undenkbar. Auch bei Hochzeiten oder sonstigen Festlichkeiten werden die Schneeballen (Achtung: nicht Schneebälle) aufgetischt. Das Traditionsgebäck aus Mürbteig hat seinen Namen von der Kugelform und der Dekoration mit Puderzucker. Ein Schwerpunkt der Schneeballen-Herstellung ist Rothenburg ob der Tauber.

Zutaten:

375 g Mehl

1 Prise Salz

50 g Zucker

50 g Butter

etwas Zitronenschale

3 Eier

3 Esslöffel Sauerrahm

2 Esslöffel Rum

außerdem:

Fett zum Ausbacken (kein Olivenöl!)

Puderzucker zum Bestreuen.

Zubereitung:

1. Für den Schneeballen-Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben. Erst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.

2. Den Schneeballenteig nach dem Kneten zu einer langen Rolle formen und diese mit einem Messer in 10 gleichmäßige Portionen teilen.

3. Jede Teigkugel auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Tipp: Der ausgerollte Teig soll so groß wie ein Teller sein und außerdem hauchdünn. Man muss fast durch den Teig schauen können.

Alternativ kann man in jedes ausgerollte Teigstück mit einem Teigrädchen oder einem Messer circa 1 Zentimeter breite Streifen schneiden. Dabei rundherum einen Zentimeter Rand lassen. Mit einem Holzlöffel reihenweise aufnehmen. So kann man den Ballen im heißen Fett noch fester zusammendrücken.

4. Zum Ausbacken Fett in einem Topf erhitzen. Den Teig in den Topf gleiten lassen und mit zwei Kochlöffel-Stielen zu einer Kugel formen und eine Minute gegen die Topfwand drücken, damit der Teigball seine Form behält.

5. Den Schneeballen goldbraun im Fett ausbacken. Einmal wenden.

6. Den Schneeballen mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Mit den restlichen Teigbällen ebenso verfahren.

7. Schneeballen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Tipp:

-Schneeballen sind gut haltbar. In einer verschlossenen Schachtel halten sie bis zu 14 Tage.

-Traudl Betz schmecken sie übrigens nicht frisch am besten, sondern erst ein paar Tage nach dem Backen.

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