Aktuelle Tipps für Senioren

von Redaktion

Kniearthrose: Ideal ist moderates Radeln

Patienten mit Kniearthrose sollten sich weiterhin bewegen. Sportarten wie Fußball oder Joggen belasten das Gelenk aber zusätzlich, erklärt die Zeitschrift „Senioren Ratgeber“. Gut geeignet sei dagegen moderates Fahrradfahren, egal ob draußen oder auf einem Ergometer. So werden langsam Muskeln rund ums Knie herum aufgebaut, die es schützen.

Bewegung ist generell wichtig, weil beim Beugen und Strecken des Knies die Gelenkschmiere gleichmäßig verteilt wird. Außerdem beugt Sport Übergewicht vor, das eine Kniearthrose weiter verschlimmern würde.

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, wird keine Umgebung wie im Krankenhaus schaffen können. Das sei auch nicht nötig, heißt es im Ratgeber „Antibiotikaresistenzen. Hygiene in der Pflege“ der Deutschen Seniorenliga. Oberflächen und Gegenstände müssen regelmäßig mit Haushaltsreiniger gewischt werden. Ein Desinfektionsmittel ist dafür in der Regel nicht nötig. Die Keimbelastung in Privathaushalten ist viel geringer als im Krankenhaus. Wichtig ist, auch auf sich selbst zu achten. Fühlt man sich krank, sollte man dem Pflegebedürftigen nicht zu nah kommen. Mit einem Magen-Darm-Infekt benutzt man besser nicht die gleiche Toilette. Das alles gilt auch für Besucher. Bevor Besuch das Zimmer betritt, sollten die Hände gewaschen sein.

Tanzen hat auf ältere Menschen günstigere Auswirkungen als Fitnesssport – zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus Magdeburg. Dass Bewegung generell einen positiven Effekt auf das Gehirn habe, sei schon lange bekannt, sagte Notger Müller vom dortigen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. Bei gleichförmigen Sportarten wie Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren auf dem Heimtrainer sei das Gehirn allerdings weniger aktiv als beim Tanzen, wo man sich stets neue Schrittfolgen merken müsse. Es sei die Kombination aus körperlicher und geistiger Aktivität, die den Unterschied mache.

Ab etwa 45 Jahren brauchen Arbeitnehmer am Schreibtisch mehr Licht als jüngere. Denn etwa in diesem Alter tritt häufig Altersweitsichtigkeit auf, erklärt die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft in ihrer Zeitschrift „Certo“. Im Anfangsstadium lässt sich diese Sehschwäche noch mit mehr Licht ausgleichen. Dafür kann zum Beispiel eine zusätzliche Schreibtischlampe sorgen. Grundsätzlich muss es solche Leuchten aber nicht geben, wenn Sonne oder Deckenleuchte genug Licht spenden. Außerdem sollten ältere wie jüngere Arbeitnehmer darauf achten, Jalousien nicht nur zu schließen, wenn die Sonne blendet – sondern sie auch wieder zu öffnen, wenn sich die Lichtverhältnisse geändert haben.

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