Regelmäßiger Verzehr naturbelassener Walnüsse führt im Durchschnitt zu einem Abfall des Non-HDL-Cholesterins („schlechtes“ Cholesterin) um sieben Prozent, zitiert die „Ärztezeitung“ eine Studie. Dieser Effekt ist unabhängig vom Verzicht auf andere Nahrungsmittel, belegt jetzt eine weitere Studie unter Leitung von Prof. Klaus Parhofer vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. 43 Gramm der Walnüsse pro Tag hätten das „schlechte Cholesterin“ nachweislich um circa fünf Prozent verringert. „Und das unabhängig davon, ob man bei der Ernährung Fette oder Kohlenhydrate anstelle der Walnüsse weglässt“, wird Parhofer zitiert. „Somit können wir nachweisen, dass alleinig der Nussverzehr der ausschlaggebende Faktor ist.“ An der Studie nahmen 200 Frauen und Männer im Alter von durchschnittlich 63 Jahren teil. ama
Wer auf der Suche nach einem guten Pflegeheim ist, sollte sich nicht auf Bewertungen im Internet verlassen. Ob ein Angebot zum Pflegebedürftigen passt, hängt auch vom individuellen Bedarf ab, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Wichtige Fragen sind: Möchte der künftige Bewohner seine Möbel mitbringen? Benötigt er zusätzliche Angebote? Möchte er lieber ruhig oder urban wohnen? Und wie viel Geld kann er pro Monat dazuzahlen? Bewertungsportale können daher nur zusätzliche Infos liefern. Bevor die Entscheidung fällt, sollte der Pflegebedürftige – oder seine Angehörigen – mehrere Einrichtungen im Hinblick auf Angebot und Preis vergleichen.
Monoton, manchmal undeutlich, unbeteiligt: So klingt die Stimme von Parkinson-Patienten häufig. Dagegen hilft Logopädie, erläutert der „Senioren Ratgeber“. Bei einem Logopäden übt man Atem- und Sprechtechniken. Dadurch spricht der Patient idealerweise nicht nur deutlicher – er hat auch weniger mit Schluckbeschwerden zu kämpfen. Auch andere Therapien bringen Linderung: Physiotherapie erhält die Beweglichkeit, Ergotherapie hält den Geist fit. Viele Betroffene profitieren auch von Angeboten wie Tanz- oder Musiktherapie.
Bis man die richtige Creme gefunden hat, kann es dauern. Die Umstellung der Pflege im Winter auf eine reichhaltigere und fetthaltigere Creme kann man sich aber erleichtern: Einfach die gewohnte Nachtcreme nun auch tagsüber nutzen, rät das Internetportal Haut.de, das mit der Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie kooperiert. Fettreiche Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis, kosmetische Hautöle oder eine lipidhaltige Creme auf Öl-in-Wasser-Basis seien gut für die Hautpflege im Winter geeignet.