Aktuelle Tipps für Senioren

von Redaktion

Besser Schlafen auf rechteckigem Kissen

Die Wahl des richtigen Kissens ist auch eine Frage von Größe und Form. Ein gutes Kissen sollte den Raum zwischen Kopf und Schulter so ausfüllen, dass die Halswirbelsäule in jeder Liegeposition gut entspannen kann, erklärt der „Senioren Ratgeber“. Experten raten daher zur Halbgröße 40 mal 80 Zentimeter. Bei quadratischen Kopfkissen liegt oft die Schulter darauf und kann nicht tief genug in die Matratze einsinken. Zudem empfiehlt es sich, verschiedene Füllungen zu testen. Wer ein Nackenstützkissen favorisiert, sollte ein eher weiches und in der Höhe variables Modell wählen.

Ein hoher Salzkonsum, der langfristig über eine Steigerung des Blutdrucks das Risiko auf Schlaganfall und koronare Herzkrankheit erhöht, fördert auch die Entwicklung einer Herzinsuffizienz, schreibt das „Deutsche Ärzteblatt“. Bei der „North Karelia Salt Study“ und der „FINRISK Study“ wurden zwischen 1979 und 2002 bei 4630 Finnen zwischen 25 bis 64 Jahren der Salzkonsum betrachtet. Ein Team vom National Institute for Health and Welfare in Helsinki hat dann durch einen Abgleich herausgefunden, dass nach 12 Jahren bei 121 Teilnehmern eine Herzinsuffizienz diagnostiziert wurde. Das Erkrankungsrisiko stieg mit dem Salzkonsum. Verglichen mit dem ersten Fünftel mit dem niedrigsten Salzkonsum von unter 6,76 Gramm am Tag hatten Finnen mit einem Salzkonsum von 6,8 bis 8,8 Gramm ein um 13 Prozent erhöhtes Risiko. Beim höchsten Salzkonsum von über 13,7 Gramm pro Tag war das Risiko um 75 Prozent erhöht.

Ein erhöhter Schilddrüsenwert muss bei älteren Menschen nicht unbedingt sofort behandelt werden. Eigentlich sollte der sogenannte TSH-Wert bei Erwachsenen zwischen 0,4 und 4,0 Milli-Units pro Liter (mU/l) liegen, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie. Ab 65 Jahren ist er aber meist ohnehin etwas höher. Endokrinologen haben zudem beobachtet, dass sich Werte bis 7,0 mU/l häufig spontan wieder normalisieren. Einen leicht erhöhten Wert kann man daher zunächst nach zwei Monaten erneut vom Arzt kontrollieren lassen.

Was man hat, das zeigt man her – nach diesem Motto trugen Frauen früher häufig ihren Schmuck spazieren. Heute gilt: Weniger ist mehr, sagt Stilberaterin Petra Schreiber. Das gilt auch an Festtagen wie Weihnachten oder Silvester. Bis zu fünf Stücke inklusive Uhr und Ringe seien in Ordnung. Jedes Teil sollte die Chance haben, zu wirken. Echt muss der Schmuck bei Frauen jenseits der 60 nicht sein. „Es gibt sehr edlen Modeschmuck“, sagt Schreiber. Schöne Ohrringe seien heute keine Frage des Geldes mehr.

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