Technik in kürze

von Redaktion

Nachrichten

w Netflix-Nutzer können jetzt einzelne Filme und Serien mit einer PIN sperren. Die Funktion soll Eltern den Kinder- und Jugendschutz erleichtern.

w WhatsApp-Nachrichten lassen sich künftig nach dem Verschicken 68 Minuten lang vom Gerät des Empfängers löschen. Bisher betrug dieser Zeitraum nur sieben Minuten.

w Android-Geräte und iPhones hatten 2017 beim Smartphone-Absatz weltweit einen Anteil von 99,9 Prozent. Konkurrenz für das Duopol existiert praktisch keine mehr. Android kam auf 85,9 Prozent, das iPhone auf 14 Prozent.

Wer die Welt von Harry Potter entdecken will, muss nicht mehr nach Bahnsteig 9 3/4 im Londoner Bahnhof King’s Cross suchen. Denn dafür gibt es die Ausstellung „Harry Potter: Eine Geschichte der Zauberei“ der British Library, die Google jetzt auch ins Internet bringt. Auf einer neuen Website und in der App „Google Arts & Culture“ für iOS und Android können Harry-Potter-Fans hunderte Stücke und Schätze aus den Büchern und den Filmen bestaunen, die mithilfe modernster Technik aufbereitet wurden. Dazu gehören unter anderem Originalzeichnungen von J. K. Rowling oder ihre ursprüngliche Kurzfassung des ersten Buches aus dem Jahr 1995. Nutzer können ihren eigenen Kräuterkunde-Kurs belegen oder das Turmzimmer für den Wahrsage-Unterricht in 360 Grad betrachten. Zum Lesen gibt es 15 Geschichten in sechs Sprachen: bit.ly/google-potter

2016 machten sich viele mit „Pokémon Go“ auf die Suche nach Taschenmonstern. Nun werden die Objekte größer. Das Filmstudio Universal hat die Technik für die App „Jurassic World Alive“ lizenziert, für die Suche nach virtuellen Dinos. Wichtiger Unterschied: Bewegungsfaule Nutzer müssen sich nicht mehr selbst auf den Weg machen. Sie können ab Sommer Drohnen zum Dino-Sammeln ausschwärmen lassen.

Hier kommt Stuttgarts neue Tiefbohrung: Die Fantastischen Vier haben zu ihrer neuen Single „Tunnel“ das erste Musikvideo der Welt veröffentlicht, das auf Augmented-Reality-Technik (AR) setzt. In „Tunnel AR“ vermischen sich echte Bilder der Smartphone-Kamera mit Computergrafik. Der Betrachter bohrt dabei einen 158 Meter tiefen virtuellen Tunnel in seinen eigenen Fußboden oder Schreibtisch. Der Bohrkopf besteht aus den Gesichtern der Schwaben-Rapper. Und so beginnt eine spektakuläre Reise ins Erdinnere (gratis für iPhones ab dem 6S).

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