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von Redaktion

Depressionen bei Männern erkennen

Insbesondere bei Männern bleibt eine Depression häufig lange unerkannt. Neben den typischen Symptomen wie Niedergeschlagenheit und Schlafstörungen zeigt sich bei ihnen auch – und manchmal ausschließlich – feindseliges, aggressives oder riskantes Verhalten. Andere stürzen sich in die Arbeit, werden spielsüchtig oder trinken viel Alkohol. Da diese Verhaltensweisen oft als typisch männlich angesehen werden, denkt das Umfeld nicht an Depressionen, erläutert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in der Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“. Die Apotheker raten, mit dem Hausarzt über solche Symptome zu sprechen. Er kann zunächst körperliche Ursachen ausschließen und dann gegebenenfalls an einen Experten überweisen.

Eine Schmerztablette gegen den Kopfschmerz oder für das geschundene Knie: Manche Läufer greifen vor dem Ausdauersport zu Schmerzmitteln. Das erhöht jedoch das Risiko für gesundheitliche Probleme, warnt die Apothekerkammer Niedersachsen. Besser sei es, etwa Muskelkrämpfe mit Magnesium und punktuell auftretende Beschwerden mit Salben zu behandeln. Allerdings: Auch bei Schmerzsalben sei Vorsicht geboten. Es drohen Überlastungen von Gelenken und Muskeln, die zu dauerhaften Schäden führen können.

Parkinson-Patienten sind häufig von Ängsten geplagt. Wegen ihrer Bewegungseinschränkungen stürzen sie öfter als andere. Hinzu kommt bei vielen Scham – und sie ziehen sich von anderen Menschen zurück. Wichtig ist dann, dass Betroffene ihre Ärzte über solche Ängste informieren, erklärt der Berufsverband Deutscher Neurologen. Je früher eine Angststörung erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie. Zum Einsatz kommen eine kognitive Verhaltenstherapie und auch Medikamente. Neben Angststörungen kommen auch Depressionen im Zusammenhang mit Parkinson häufig vor, erläutern die Fachärzte. Sie gehen vermutlich auf Veränderungen im Gehirn zurück. Depressionen äußern sich zum Beispiel durch Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit und Schlafstörungen, die mehr als zwei Wochen anhalten. Behandelt werden sie mit Medikamenten und ergänzend mit Psychotherapie.

Wer mit Muskelverspannungen, einem Hexenschuss oder Verstopfungen zu kämpfen hat, kann auch zuhause Gegenmaßnahmen ergreifen. Physiotherapeut Janosch Färber empfiehlt in der Zeitschrift „Naturarzt“, es mit einer heißen Rolle oder wärmezuführenden Wickeln zu versuchen. Hitze erweitert unter anderem die Gefäße und fördert die Durchblutung. Auch die Dehnbarkeit des Gewebes nimmt so zu.

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