Ein Vitamin-D-Mangel kann schädlich für die Gesundheit sein. Insbesondere für Menschen ab 65 Jahren, die ein höheres Risiko haben. Doch wann ist dieser Mangel tatsächlich behandlungsbedürftig? Dem Robert-Koch-Institut zufolge erreicht die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland die als optimal angesehene Serumkonzentration von 50 Nanomol pro Liter (nmol/L) oder 20 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) nicht. Haben die nun alle einen Mangel? „Nein“, sagt Birgit Niemann vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). „Es könnte aber sein, dass sie ein Risiko für eine Unterversorgung haben.“ Denn das besteht immer, wenn die Serumkonzentration unter dem Optimalwert liegt. Von einem Mangel sprechen Mediziner allerdings erst, wenn der Wert noch viel tiefer liegt, nämlich 10 ng/ml für einen moderaten und 5 ng/ml für einen schweren Mangel.
In Deutschland sind vier Prozent der Männer und 14,5 Prozent der Frauen ab einem Alter von 50 Jahren von Osteoporose betroffen. Die tückische Krankheit kommt schleichend daher, und viele merken gar nicht, dass sie erkrankt sind – bis plötzlich ein Knochen bricht. Um das Skelett zu stärken, kommt es neben einer kalziumhaltigen Ernährung und einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D (siehe Meldung oben) vor allem auf körperliche Aktivität an: „Mit jeder einzelnen Bewegung üben die Muskeln einen Reiz auf die Knochen aus, wodurch wiederum der Aufbau von Knochenmasse aktiviert wird. Deshalb dient Sport nicht nur der Prophylaxe, sondern kann eine verminderte Knochendichte sogar wieder erhöhen“, sagt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer. Bereits an Osteoporose Erkrankte neigen aus Sorge vor Knochenbrüchen zur Passivität, obwohl gerade dann regelmäßiges Training angesagt wäre. „Wichtig ist für Osteoporose-Patienten, sich ein individuelles Trainingsprogramm erstellen zu lassen.“
Fast alle Großeltern dürften das kennen: Sie sind mit dem Enkelkind unterwegs, es entdeckt etwas – und möchte es unbedingt haben. Was tun? Erzieherin Anne Link, selbst Großmutter, rät meist vom Kauf ab, sie rät eher zum Selbermachen: „Möchte das Enkelkind zum Beispiel gern ein Memoryspiel haben, schlagen Sie ihm vor, dass Sie das zu Hause selbst basteln.“ Alles, was man dafür braucht, sind Pappe, ein paar Illustrierte, Scheren und Bastelkleber. Sind Oma, Opa und Enkel zu dritt, schneidet man für jeden sechs bis zehn gleich große Karten aus Pappe aus. Ist das Kind alt genug, hilft es dabei mit. Nun sucht sich jeder ein Thema aus: die Oma zum Beispiel Tiere, der Opa Essen, das Kind Autos. Jeder schneidet nun entsprechende Motive aus Zeitschriften aus und beklebt seine Karten mit diesen Motiven.