Aktuelle Tipps für Senioren

von Redaktion

Lachen hält gesund

Lachen ist gesund, sagt der Volksmund. Und das gilt insbesondere auch im Alter. Gleich drei Gründe sprechen für einen ordentlichen Lachanfall – am besten täglich. Erstens: Lachen basiert auf einer positiven Grundstimmung. „Wenn man nichts zu lachen hat, ist das kein gutes Zeichen“, sagt Prof. Martin Scherer, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Hamburger Uniklinikum Eppendorf. „Das klingt banal, ist es aber nicht.“ Für einen depressiven Menschen etwa sei es ein schier unerreichbares Ziel, einmal täglich zu lachen. Zweitens: „Wir gehen davon aus, dass durch Lachen Endorphine ausgeschüttet werden“ – Glückshormone also. Es entsteht gewissermaßen ein Positiv-Kreislauf: Wer viel lacht, fühlt sich besser und lacht umso mehr. Drittens: Lachen ist in der Regel keine einsame Angelegenheit. Sondern Anzeichen einer gelungenen Interaktion, wie Scherer es nennt. Das heißt: Wer viel gemeinsam mit anderen herumalbert, der hat ein gutes soziales Umfeld. Und das ist gesund.

Hören ältere Menschen das Vogelgezwitscher nicht mehr, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Bei der altersbedingten Schwerhörigkeit werden nämlich zu Anfang nur die hohen Töne nicht mehr wahrgenommen, heißt es bei der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC). Mit nachlassendem Gehör fühlten sich viele Menschen in Gesellschaft nicht mehr wohl, erklären die Fachärzte weiter. In der Folge zögen sie sich zurück – so steige auch das Risiko, depressiv zu werden. Menschen mit Hörstörungen entwickelten zudem häufiger eine Demenzerkrankung, warnen Experten. Sie ermutigen Menschen mit Hörminderungen daher, sich so schnell wie möglich zu Hörgeräten beraten zu lassen. Die modernen Geräte würden von den meisten Trägern gut akzeptiert. Mittlerweile gibt es rund 1000 Modelle auf dem Markt. Und kaum eines davon ist mehr hautfarben, groß und auffällig.

Viele ältere Menschen leiden an „Alloknesis“ – ihre Haut juckt oft und stark. Schuld daran ist ein Verlust der sogenannten Merkel-Zellen. Das sind spezielle Sinneszellen in den tieferen Anteilen der äußersten Hautschicht. „Für manche Menschen, betroffen sind vor allem ältere, kann selbst eine leichte Berührung der Haut oder der Kontakt mit der Kleidung einen unerträglichen Juckreiz auslösen“, schreibt die „Ärzte-Zeitung“. Eine Behandlungsmöglichkeit gebe es derzeit nicht – selbst Kortison-Cremes könnten den Juckreiz häufig nicht lindern. Eine Möglichkeit, die Alloknesis zu vermeiden, könnte aber eine Hautpflege sein, die eine Austrocknung der Haut verhindert. Das haben jetzt Forscher durch tierexperimentelle Untersuchungen herausgefunden.

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