Aktuelle Tipps für Senioren

von Redaktion

Knirschen verursacht Kopfschmerzen

Wer nachts mit den Zähnen knirscht, schädigt nicht nur das Gebiss. Sind die Kiefermuskeln ständig verspannt, kann das auch zu Kopfschmerzen führen. Allzu lange sollten Betroffene mit dem Besuch beim Zahnarzt deshalb nicht warten, heißt es in der Zeitschrift „Senioren Ratgeber“. Der Arzt verschreibt meist eine Aufbissschiene zum Schutz der Zähne. Daneben sei es aber auch wichtig, nach den Ursachen zu fahnden: Häufig ist es Stress am Tag, der einen in der Nacht malmen lässt. Gezielte Entspannungstechniken für den Kiefer schaffen Abhilfe. Physiotherapeuten empfehlen eine kreisende Wangenmassage mit den Fingerspitzen. Auch mit der Zunge über die Lippen zu kreisen, entspannt. Daneben sei Sport sinnvoll, heißt es.

Der Badespaß kann tragisch enden, wenn Senioren die Kraft ausgeht, insbesondere wenn sie unter – unerkannten – Herzproblemen leiden. Wenn es warm ist, fließt Blut vermehrt in Arme und Beine. Bei einem Sprung ins kalte Wasser ziehen sich die Gefäße dann zusammen und pumpen das Blut auf einmal zum Herzen. „Dies belastet die rechte Herzkammer stark und kann bei Menschen mit – unerkannten – Herzerkrankungen zu Rhythmusstörungen führen“, erklärt Prof. Martin Halle, ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München. Außerdem werde ein Reflex ausgelöst, wenn kaltes Wasser auf das Gesicht trifft: „Herzfrequenz und Blutdruck sinken schnell und manchmal sehr stark.“ In den seltensten Fällen sei so etwas tödlich. Aber: Im Wasser kann es zum Verlust von Orientierung oder zu Bewusstlosigkeit kommen.

Immer wieder sind sie auf der Straße zu beobachten: Menschen, die gebückt gehen und den Rollator vor sich herschieben. Tatsächlich ist es aber optimal, sozusagen im Rollator zu gehen, heißt es im Ratgeber „Rollator. Tipps zum sicheren Umgang“ des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP). Der Rollator stehe sicher, wenn sich die Füße direkt zwischen den Hinterrädern befinden. Das gilt auch beim Bergauf- und Bergab-Gehen sowie beim Wenden. Der Körper sollte zudem möglichst aufgerichtet bleiben.

Notrufsysteme können Senioren helfen, länger sicher in ihrem eigenen Haus zu leben. Damit sich diese elektrischen Assistenzsysteme auch bei einem Stromausfall nutzen lassen, rät die Initiative „Elektro+“, dafür eigene Stromkreise zu installieren. Außerdem sollten einzelne Wohn- und Nutzungsbereiche – wie Küche, Badezimmer, Wohn- und Schlafzimmer – getrennt am Strom hängen. Die Experten empfehlen auch die Abtrennung von Stromkreisen für Licht und Steckdosen, sodass sich beim Ausfall des einen das andere noch gut nutzen lässt.

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