Aktuelle Tipps für Senioren

von Redaktion

Bei Hitze: Mittags am besten nur ruhen

Der Sommer ist zwar noch nicht richtig da, trotzdem wird es schon heiß draußen. Manche ältere Menschen haben damit Probleme. Am besten organisieren sie ihren Tag eher so, wie es die Menschen in Südeuropa tun, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Das heißt: Früh aus den Federn und gleich am Morgen Einkäufe und alles Weitere erledigen. „Um diese Zeit ist die Luft noch frisch und kühler.“ Mittags ruht man lieber zu Hause. Spaziergänge bieten sich am frühen Abend an. Wer nach draußen geht, sollte stets eine Wasserflasche dabeihaben. „Ältere Menschen, die Probleme mit dem Kreislauf haben, sollten sich außerdem nicht zu weit von zu Hause entfernen“, sagt Sowinski. Fühlen sie sich nicht gut, können sie dann schnell zurückgehen.

Anziehen, essen, waschen: Alltägliche Handlungen folgen bei vielen Menschen einer gewissen Routine. Für Patienten mit Alzheimer sind diese festen Abläufe besonders wichtig, heißt es bei der Alzheimer Forschung Initiative. Da das Kurzzeitgedächtnis schon recht bald nach Ausbruch der Erkrankung nachlässt, hilft den Betroffenen häufig, an Routinen festzuhalten – um sich besser im Alltag zurechtzufinden. Die Erkrankten sollten zudem so viel wie möglich selbst erledigen. Aber: Beim Anziehen helfe es sehr, wenn jemand die Kleidungsstücke vorher zurechtlegt.

Bei älteren Diabetikern stehen Lebensqualität und Erhalt der Selbstständigkeit in der Behandlung an erster Stelle. Der Blutzucker muss im Zweifelsfall nicht mehr ganz so weit gesenkt werden wie bei jüngeren Patienten, heißt es bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Wichtiger sei jedoch, dass es nicht zu Unterzuckerungen kommt. Denn sie können das Gehirn schädigen, Herzrhythmusstörungen auslösen und sogar eine Demenz fördern. Normalerweise versuchen Diabetologen, bei ihren Patienten einen HbA1c-Wert von 6,5 bis 7,5 Prozent zu erreichen. Bei älteren Diabetikern sei das aber nur erstrebenswert, wenn sie ansonsten gesund und fit sind, sagen Experten. Anders sieht es aus, wenn sie auch mit anderen Erkrankungen zu kämpfen und ein erhöhtes Risiko für Unterzuckerungen (Hypoglykämien) haben. Dann genüge es, einen Langzeitblutzuckerwert von 7,0 bis 8,0 Prozent zu erreichen.

Wer bereit ist, im Todesfall Organe zu spenden, sollte auch jenseits der 60 einen Spendeausweis bei sich tragen. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung hin. Es gebe keine Altersgrenze für Spender, heißt es: Entscheidend sei der biologische Zustand des Spenderorgans. Für die Zuordnung zu einem Empfänger sind daneben auch die Blutgruppe, Körpergröße und das Gewicht wichtig.

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