Aktiv werden! Was dem Gelenk schadet – und was ihm nützt

von Redaktion

Auch die Schulter profitiert, wenn man aktiv bleibt. Doch nicht jede Bewegung bekommt ihr. Besonders belastend für die Schulter sind ruckartige Bewegungen, wie man sie bei Schlagsportarten wie Tennis, Golf oder Volleyball ausführt, sagt Prof. Ulrich Brunner. Weiche Bewegungen, etwa beim Schwimmen, tun dem Gelenk indes gut.

Ein gutes Training für die Schulter sind Übungen mit dem Theraband: Dazu die Enden des elastischen Gummibandes in die rechte und linke Hand nehmen; das Band wie ein Springseil hängen lassen; jetzt mit beiden Füßen auf die Mitte des Bandes steigen und die Arme mit gebeugten Ellenbogen etwas nach oben ziehen – und wieder lösen. Oder: das Band auf Hüfthöhe zum Beispiel an der Wand befestigen; mit gebeugten Ellenbogen die Hand gegen den Zug des Bandes zum Bauch drehen bzw. vom Körper weg, jeweils um die Achse des Oberarms.„Wichtig dabei ist es, die Arme eng am Körper zu führen, nicht zu reißen und die Bewegungen langsam durchzuführen“, rät der Experte.

Oder machen Sie Liegestützen im Stehen! „Das geht auch im Alter“, sagt Brunner. Stellen Sie sich dazu mit dem Gesicht zur Wand. Der Abstand passt, wenn die Fingerspitzen bei ausgestreckten Armen die Wand berühren. Setzen Sie die Hände auf. Lehnen Sie sich mit gebeugten Ellenbogen nach vorn und drücken sich wieder von der Wand weg – ähnlich wie bei Liegestützen auf dem Boden. Rücken und Rumpf dabei aufrecht halten.  ae

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