Aktuelle Tipps Für Senioren

von Redaktion

Enkel verloren? Laut rufen!

Es ist der Horror aller Großeltern: Eben noch stand das Enkelkind neben einem, plötzlich ist es verschwunden. Weil so etwas passieren kann, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), dem Kind Adresse und Telefonnummer der Eltern in die Kleidung zu stecken. So wissen Fremde, wohin sie sich wenden müssen, wenn ihnen das Kind begegnet. Ist man zu zweit, sollte in der Situation einer an der Stelle bleiben, wo das Kind verloren gegangen ist. Denn eventuell findet es dahin zurück. Der andere sollte die Umgebung absuchen und laut nach dem Kind rufen. Meist ist es in der unmittelbaren Nähe und schaut sich einfach ein wenig um. Auf einem Rummel, im Einkaufszentrum oder Fußballstadion sollten Großeltern außerdem umgehend die Information verständigen. Die Mitarbeiter können das Kind ausrufen. Findet es sich nicht bald wieder, verständigt man am besten schnell die Polizei.

Ältere Menschen haben manchmal mit schwitzenden Füßen zu kämpfen. Dagegen hilft es, Baumwollsocken zu tragen – statt synthetischer Materialien, heißt es im „Senioren Ratgeber“. Empfehlenswert seien auch Einlegesohlen mit Aktivkohle, Silberfäden oder aus Leder. Erfrischend wirke ein Fußbad am Morgen – wichtig ist es aber, die Füße danach gut abzutrocknen. Gecremt wird am besten mit schnell einziehenden Lotionen statt mit hautabdichtenden Salben.

Ein Rollator leistet im Alltag gute Dienste. Doch wie überwindet man damit Hindernisse? Bei Schwellen am besten noch vor der Schwelle ein Stück weiter in den Rollator hineintreten und eine leichte Schrittstellung einnehmen. Mit einer Hand wird die Gehhilfe dann vorne, etwa am Sitzbrett, leicht angehoben, die andere Hand bleibt am Griff. Beide Hinterräder sollten am Boden bleiben. An eine Bordsteinkante bitte schräg heranfahren. Die zum Hindernis liegende Seite wird am Griff angehoben, der andere Griff nach unten gedrückt. Das eine Vorderrad wird auf oder über das Hindernis geschoben. Steht es sicher, kann das zweite Vorderrad nachgeholt werden. An höhere Bordsteinkanten sollten Senioren dicht heranfahren. Ein Fuß wird für den sicheren Halt eine knappe Fußlänge hinter den Rollator gestellt. Mit dem anderen Fuß wird ein Hinterrad blockiert, mit der Hand die Bremse betätigt. Nun werden beide Griffe zum Körper und nach unten gezogen, sodass sich die Vorderräder heben. Ist der Rollator auf den Hinterrädern ausbalanciert, wird die Bremse gelöst und etwas nach vorne gefahren. Stehen die Vorderräder sicher auf dem Bordstein, kann der Rollator an den Griffen angehoben und auf den Bordstein geschoben werden. Bevor Senioren dann selbst hinaufsteigen, sollten sie die Bremsen am Rollator feststellen.

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