EXPERTEN-TELEFON

Leser fragen und Experten antworten

von Redaktion

Rheuma allein ist schlimm genug. Aber: Bis zu 80 Prozent der Patienten mit einer „rheumatoiden Arthritis“ leiden an mindestens einer Begleiterkrankung. Besonders häufig sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose (poröse Knochen) und Depressionen. Zudem auch Erkrankungen der Nieren, der Lunge, des Magen-Darm-Trakts sowie Diabetes und Krebserkrankungen. Die Lebensqualität der Betroffenen hängt stark von Zahl und Schwere dieser Erkrankungen ab.

Information ist ein wichtiger Schlüssel zu einer besseren Behandlung von Begleiterkrankungen. Wer die Zusammenhänge von Krankheitsursachen, Therapiezielen und Begleiterkrankungen versteht, kann seine Interessen im Gespräch mit Ärzten besser vertreten, heißt es bei der Rheuma-Liga. Das betrifft allerdings nicht nur Menschen mit „rheumatoider Arthritis“, sondern auch alle, die an weiteren Rheumaformen leiden, etwa an „Ankylosierender Spondylitis“, „Psoriasis-Arthritis“, „Kollagenosen“ und „Vaskulitiden“.

Wie man sich als Rheuma-Patient vor Begleiterkrankungen schützen kann, wie man sie möglichst früh erkennt und welche Behandlungsmöglichkeiten heute existieren, dazu informieren Sie unsere Experten (siehe unten) am Lesertelefon der Deutschen Rheuma-Liga anlässlich des Welt-Rheuma-Tages an diesem Freitag, 12. Oktober – und zwar von 16 bis 19 Uhr. Die kostenfreie Rufnummer lautet: (0800) 5 33 22 11. Im Anschluss, von 19 bis 21 Uhr, gibt es einen „Expertenchat“ im Internet unter www.rheuma-liga.chat.

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