Spinalkanalstenose: Versteifung nötig?
Leserin: Mein letztes MRT vor zwei Jahren zeigte am dritten und vierten Halswirbelkörper nur noch einen fadenförmigen Reserveraum des Nervenwassers, am fünften und sechsten Halswirbel war er kaum abgrenzbar. Damals riet man zu einer Versteifung, was mir suspekt war. Nach einem großen Knochenmarksödem am ersten Halswirbel rechts habe ich eine ausgeprägte Arthrose, was ich als Risiko bei einer Versteifung sehe. Ich habe gelesen, dass es Methoden gibt, bei der die Versteifung nicht total ist. Stimmt das?
Eine Einengung des Reserveraums an der Wirbelsäule nennt man auch „Spinalkanalstenose“. Ist eine Operation nötig, richtet sich deren Umfang danach, wie ausgeprägt die Schädigung der Halswirbelsäule ist und welche Beschwerden vorliegen. Bei neurologischen Ausfällen wie Gefühlsstörungen oder Lähmungen