Von Pflege bis Kleidung: Tipps für große und kleine Patienten

von Redaktion

Wer an Neurodermitis leidet oder ein betroffenes Kind betreut, sollte einige Regeln beachten. Hier gibt unser Experte Prof. Andreas Wollenberg Tipps für den Alltag mit der Erkrankung.

Hautpflege: Patienten müssen ihre Haut täglich eincremen – und zwar am ganzen Körper. Dabei sollten sie reichlich Lotion oder Creme auftragen. Baden und Duschen: Möglichst nicht länger als fünf Minuten und nicht mit zu heißem Wasser. Sonst lässt das die Haut zu stark austrocknen. Gleich nach dem Baden oder Duschen eincremen. Seifen: Auf alkalische Seifen (z. B. Kernseife) sollte man verzichten. Besser: synthetische Detergenzien und Flüssigseifen, die pH-neutral sein sollten.

Allergene meiden: Wer auf bestimmte Stoffe allergisch reagiert, sollte den Kontakt damit so gut es geht meiden – auch beim Essen. Eine einzige Spezialdiät für alle Neurodermitiker gibt es aber nicht. Kleidung: Gut geeignet sind glatte Materialien wie Seide, aber auch Baumwolle. Wolle auf nackter Haut ist wenig ratsam, ebenso synthetische Materialien. Hilfreich können dagegen Spezialtextilien mit keimreduzierender Silberbeschichtung sein. Psyche: Stress kann die Beschwerden verschlimmern. Daher sind Maßnahmen zum Stressabbau wie Entspannungsübungen und Sport sinnvoll.

Noch mehr Tipps und Broschüren bekommen Sie bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V., im Internet unter www.dha-allergien.de.  ae

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