Hier sollte man zwischen Fibromyalgie und Wirbelsäulenbeschwerden differenzieren: Fibromyalgie ist ein Schmerzsyndrom, das Schmerzen an verschiedenen Bereichen wie Muskeln, Sehnen und Knochen umfasst, die oft mit Erschöpfung, aber auch Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, Depressionen etc. einhergehen. Selbsthilfegruppen können hier eine große Hilfe sein, zudem Kliniken, die eine multimodale Schmerztherapie anbieten. Bezüglich der Veränderungen an der Wirbelsäule sollten Sie sich an einen Neurochirurgen wenden und sich über Ihre Optionen aufklären lassen. Wichtig ist es, beide Problemfelder im Blick zu behalten – und neben den körperlichen auch seelische und soziale Faktoren zu berücksichtigen: Man sollte also durch Maßnahmen wie Physiotherapie an körperlichen Defiziten arbeiten, per Verhaltenstherapie an einem besseren Umgang mit dem Schmerz, evtl. ergänzt durch eine medikamentöse Therapie. Es gibt auch Unterstützungsmöglichkeiten, um wieder mehr am sozialen Leben teilzunehmen. Auch Ihre Arbeitssituation muss man im Blick behalten. Alternativ zu einer multimodalen Schmerztherapie käme auch eine orthopädische Reha infrage, ergänzt durch einen psychosomatischen Ansatz.