Der Schneemann gehört zum Winter! Und deshalb hat er auch einen richtigen Ehrentag – das ist ungefähr so wie ein Geburtstag, schließlich wird er jedes Jahr aufs Neue gefeiert.
Der Tag des Schneemanns ist am 18. Januar – also diesen Freitag. Und es hat auch einen ganz bestimmten Grund, warum ausgerechnet an diesem Tag der Schneemann gefeiert wird!
Erstens: Im Januar ist es kalt und meist liegt auch viel Schnee, so wie dieses Jahr auch. Zweitens: Die Zahl 8 ist schön rund – und sieht damit auch ein bisschen so aus wie ein Schneemann, der aus – mal größeren, mal kleineren – Schneekugeln besteht. Drittens: Die Zahl 1 hingegen sieht aus wie ein Stock oder ein Besen – also etwas, was auch dein Schneemann vermutlich in der Hand hält.
Dass der Schneemann gebührend gefeiert wird, hat mehrere Gründe: Zunächst einmal macht es ganz viel Spaß, einen Schneemann zu bauen – vor allem dann, wenn viele Menschen, die man mag, wie Mama, Papa, Oma, Opa und Freunde, mitmachen. Und wenn der Schneemann mal steht, dann erfreut er ja auch viele andere mit seinem Anblick, die ihn im Vorbeigehen entdecken.
Wie man am besten einen Schneemann baut? So! Zuerst muss man die Kugeln rollen. Das heißt: drei kleine Schneebälle formen, die dann durch den Schnee gerollt werden – und dabei zu dicken Kugeln heranwachsen. Zwischendurch den Schnee immer wieder von allen Seiten festklopfen, damit die Kugeln auch wirklich fest werden!
Jetzt die Kugeln übereinander stapeln: Die dickste und größte Kugel kommt natürlich nach unten, die kleinste nach oben. Damit jede Kugel einen guten Halt findet, muss man die Stellen, an denen sie übereinander gestapelt werden, noch einmal mit Schnee festmachen.
Auch das Gesicht des Schneemanns muss gestaltet werden: Nüsse zum Beispiel machen sich besonders schön als Augen. Für die Nase nimmt man am besten eine Möhre. Durch kleine Steine oder Knöpfe entsteht ein lachender Mund.
Natürlich braucht der Schneemann auch Arme – und dafür muss man sich zwei lange Stöcke suchen. An einem Ende sollten die Stöcke kleine Verästelungen haben, damit der Schneemann Finger bekommt. Jetzt die zwei Äste auf die beiden Seiten der mittleren Schneekugel stecken. Zuletzt ist wichtig, dass der Schneemann nicht friert! Deshalb bekommt er einen Eimer als Mütze. bn