1 Das erste Puzzle gab es im Jahr 1760: Damals hatte der Engländer John Spilsbury aus einer Landkarte, die aus dünnem Holz bestand, mehrere Teile ausgesägt. Kinder sollten diese Teile dann wieder zu einer Landkarte zusammensetzen, das war ihre Aufgabe in der Schule. Und genau daraus entstand das erste Puzzle der Welt.
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2 Wer puzzelt schneller: Mama oder Papa? Um das herauszufinden, gab es im Jahr 2006 einen Wettbewerb, bei dem Männer und Frauen gegeneinander antraten. Sie mussten jeweils die Hälfte eines Riesen-Puzzles vom Ravensburger-Verlag zusammensetzen. Das hatte insgesamt 18 000 (!) Teile. Und siehe da: Nach dreieinhalb Tagen schafften es die Männer flotter – aber nur knapp!
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3 Rate mal, wie viele Teile das größte Puzzle der Welt hat? Mehr als eine Million! Ausgeschrieben sieht eine Million übrigens so aus: 1 000 000. Dieses Puzzle besteht aus mehr als 4000 einzelnen Spielen mit jeweils 300 Teilen – und ganz verschiedenen Bildern. Vor gut zehn Jahren hatten es die Bürger der Stadt Ravensburg auf ihrem Marktplatz zusammengelegt.
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4 Lassen sich Puzzle auch unter Wasser machen? Aber klar! 500 Kilo, also eine halbe Tonne, wog ein Puzzle, was extra dafür vom Ravensburger-Verlag angefertigt wurde. 50 Taucher waren dann vier Tage lang damit beschäftigt, es auf dem Grund eines Schwimmbades zu legen. Am Ende hatte dieses Puzzle eine Fläche von 100 Quadratmetern, also größer als so manche Wohnung …
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5 Ein Puzzle mit 1000 Teilen wird besonders oft gelegt. Aber wie lange muss man daran arbeiten, dass so ein Puzzle überhaupt entstehen kann? 160 Arbeitsstunden – also mehr als sechseinhalb Tage rund um die Uhr. Dann erst ist die sogenannte Stanzform fertig: Damit werden aus einem großen Bild 1000 kleine Teile gestanzt, also mehr oder minder ausgeschnitten.
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6 Die beste Nachricht zum Schluss: Puzzeln macht glücklich! Warum? Also: Ein Puzzle besteht aus vielen Herausforderungen. Und jedes Teilchen, das zusammenpasst, ist ein kleiner Erfolg, man bekommt prompt gute Laune. Am Ende hat man das ganze Bild vor sich. Und ist zu Recht stolz auf sich!
BARBARA NAZAREWSKA