TIPPS IN KÜRZE

Hörgerät beim Sport vor Kälte schützen

von Redaktion

Ein Wochenende mit den Enkeln ist für viele Großeltern etwas ganz Besonderes. Klar, dass sie alles für später festhalten und ihren Freunden das goldige Enkelkind zeigen wollen. Nur verpassen Oma und Opa dann vielleicht das Wichtigste: das gemeinsame Erlebnis. „Weniger ist mehr“, sagt deshalb Gerontologe Prof. Eckart Hammer. Will heißen: Großeltern sollten versuchen, diese Momente mit den Enkeln zu genießen – und sich nicht ständig damit stressen, alles für die Nachwelt festhalten zu wollen. Experte Hammer rät auch, zu überlegen, wie viele Kinderfotos man noch von sich selbst hat. Nicht viele vermutlich. Und ist das schlimm? Was lebendig bleibt, sind doch die Erinnerungen, sagt er. Und da die Enkel so schnell groß werden, gilt es davon so viele zu sammeln wie möglich. Einen Beweis in Pixeln brauche es in der Regel dafür nicht.

Die richtige Ernährung kann im Alter einer Osteoporose, also einem Knochenschwund vorbeugen – oder das Leben mit der Knochen-Krankheit erleichtern. Wichtig ist vor allem, dass Betroffene genug Kalzium zu sich neben. Die Zeitschrift „Senioren Ratgeber“ empfiehlt deshalb, täglich vier Portionen kalziumhaltiger Lebensmittel. Das sind etwa Milch und Joghurt, Gemüsesorten wie Brokkoli und Lauch oder besonders kalziumhaltiges Mineralwasser. Zusätzlich brauchen Ältere genug Vitamin D: Nur so kann der Körper das Kalzium aus Lebensmitteln gut verwerten. In der Regel produziert er unter Sonneneinstrahlung zwar genug eigenes Vitamin D. Im Winter und im Alter funktioniert das allerdings nicht mehr ganz so gut – eine Ergänzung kann dann sinnvoll sein. Größere Mengen an Vitamin D stecken zum Beispiel in den Fischarten Hering und Makrele.

Helm und Mütze schützen beim Skifahren oder anderen Wintersportarten nicht nur den Kopf vor Kälte – sondern eventuell auch ein Hörgerät. Denn niedrige Temperaturen schwächen zwar nicht die kleinen Helfer selbst, aber die Batterien darin. Darauf weist die Bundesinnung der Hörakustiker hin. Wer ganz sichergehen will, sollte bei Minusgraden deshalb Reserve-Batterien mit (auf die Piste) nehmen. Vor dem Einsetzen ins Gerät wärmt man sie am besten kurz an, in Hand oder Hosentasche etwa. Das verlängert die Lebensdauer der Batterien. Das Hörgerät selbst sollte mit den Herausforderungen des Wintersports in der Regel gut zurechtkommen: Weil die Geräte vor Spritzwasser geschützt sind, dürfte auch kurzer Kontakt mit Schnee kein Problem sein. Sind sie Nässe etwas länger ausgesetzt, sollte man sie aber sicherheitshalber kurz abnehmen und abtrocknen. Und nach dem Sport brauchen Hörgeräte ohnehin eine gründliche Reinigung und Trocknung. Einen Föhn dürfen Besitzer dazu aber nicht verwenden: Ähnlich wie Kälte schadet auch zu viel Hitze den Batterien.

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