In vielen Fällen lassen sich anfallsartige Herzrhythmusstörungen zwar langfristig mit einer „Ablation“, also einer Verödungstherapie, gut behandeln. Doch kommt es immer wieder auch noch nach Jahren vor, dass die Anfälle erneut auftreten. Die allermeisten dieser wiederkehrenden Herzrhythmusstörungen sind erfreulicherweise nicht lebensbedrohlich. Trotzdem können sie die Lebensqualität erheblich senken. Um die Therapie exakt planen zu können, sollte man versuchen, die Rhythmusstörungen per EKG oder Langzeit-EKG aufzuzeichnen. Treten die Anfälle häufig auf, klappt das oft mit einem normalen Ruhe-EKG, auch wenn manchmal mehrere Anläufe nötig sind. Andernfalls ist ein Langzeit-EKG von bis zu einer Woche nötig. Auf Basis der Ergebnisse lässt sich entscheiden, ob eine erneute Verödungstherapie sinnvoll ist.