TIPPS IN KÜRZE

So geht auch Golf und Tennis mit Arthrose

von Redaktion

Menschen mit Hörgerät tragen einen Mini-Computer am Ohr, der richtig gepflegt werden muss. Deshalb sollten Träger stets auf saubere und trockene Finger achten, bevor sie das Gerät berühren, heißt es bei der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker-Verbände (ABDA). Ist das Gerät sichtbar verschmutzt, kann man es mit einem weichen und leicht feuchten Tuch vorsichtig abreiben. Spitze Gegenstände sind bei der Reinigung tabu! Nässe und hohe Temperaturen schaden dem Hörgerät, somit gehört es nicht in Dusche oder Sauna. Auf keinen Fall darf es mit dem Föhn oder in der Mikrowelle getrocknet werden. Dagegen erleichtern beim Hörakustiker erhältliche Trockenbecher oder -etuis das Entfeuchten. Nachts sollte man die Batteriefächer öffnen und die Batterien herausnehmen. Damit Haarspray oder Make-up den Mikroeingang nicht verstopfen, legt man das Gerät am besten ab, bevor man Kosmetika verwendet. Abgenommen wird es auch bei therapeutischen Behandlungen mit Wärme oder Strahlen sowie bei MRT, CT oder Röntgen.

Viele Ältere haben Verdauungsbeschwerden – obwohl sie früher nie solche Probleme hatten. Oft handelt es sich dabei um funktionelle Störungen, die Probleme sind also nicht durch Krankheiten oder Allergien verursacht. Darauf weist die Deutsche Seniorenliga hin. Die Auslöser zu finden und abzustellen, erfordert oft etwas Geduld – zum Beispiel in Form einer langfristigen Ernährungsumstellung. Ein sinnvoller erster Schritt ist aber, die typischen Risikofaktoren zu meiden. Das sind etwa fettiges Essen, Gifte wie Alkohol und Nikotin, Stress sowie Bewegungsmangel.

Arthrose-Patienten müssen auf Sport nicht verzichten – im Gegenteil. Mit dem richtigen Maß und der richtigen Technik ist zyklische Be- und Entlastung sogar gut für die Gelenke, heißt es bei der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS). Sportarten wie Radfahren, Nordic Walking oder Wassergymnastik sind besonders geeignet. Technisch anspruchsvollere Sportarten wie Golf, Tennis oder Reiten sind mit Arthrose ebenfalls nicht tabu. Voraussetzung ist aber, dass Betroffene sie schon vor Entstehung der Krankheit ausgeübt haben – und dass sie sich damit abfinden, mit Gelenkverschleiß nicht mehr das gleiche Leistungsniveau zu schaffen wie früher. Technik und Ausrüstung müssen Betroffene zudem anpassen. Das kann bedeuten, beim Golfen gedämpfte Schuhe zu tragen oder beim Tennis die Rumpfrotation etwas einzuschränken. Es gibt allerdings auch Sportarten, die für Arthrose-Patienten gar nicht geeignet sind – vor allem solche mit hohem Tempo, Fremdkontakt und unvorhersehbaren Richtungswechseln. Viele leichtathletische Disziplinen fallen darunter, auch Trampolinspringen und Mannschaftssportarten: Fuß-, Basket- oder Handball zum Beispiel.

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