Rifle für die Insel! Ein bisher anonymer Millionär will auf einer privaten Insel ein echtes Turnier im Ballerspiel „Fortnite Battle Royale“ veranstalten. 100 Teilnehmer sollen drei Tage lang jeweils zwölf Stunden gegeneinander kämpfen, bis nur noch der Sieger übrig bleibt. Geschossen wird dabei aber nicht mit echten Waffen, sondern mit Airsoft-Gewehren. Spezialkleidung mit Berührungssensoren registriert die Treffer, nachts wird gecampt. In einer Anzeige auf dem Luxus-Marktplatz Hush Hush sucht der offenbar britische Veranstalter in spe jetzt einen „Gamemaker“, der den Schauplatz auf der Insel vorbereiten soll und der Erfahrung im Organisieren von Großveranstaltungen hat. Als Tageshonorar für den sechswöchigen Auftrag sind 1500 Pfund ausgelobt, insgesamt liegt die Gage also bei 45 000 Pfund (52 000 Euro). Dem Sieger des Turniers, dem oder der letzten „Überlebenden“, winkt ein Preisgeld von 100 000 Pfund (116 000 Euro). Bei einem Erfolg soll das „echte Fortnite“ künftig jährlich ausgetragen werden. Hush Hush-Gründer Aaron Harpin verrät nur so viel: „Battle-Royale-Spiele sind in den letzten Jahren unglaublich populär geworden. Unser Kunde ist großer Fan und will diese Spiele jetzt in die Realität umsetzen – und das so sicher wie nur möglich.“ An einer RTL-Version („Buschis Battle Royale“) scheint damit kaum mehr ein Weg vorbeizuführen. jh