Bei Ihnen besteht am Rücken eine Entzündung der Haarwurzeln, die meist bakteriellen Ursprungs ist und als „Follikulitis“ bezeichnet wird. Zuerst führt man dabei eine äußerliche Behandlung, etwa mit Kombipräparaten durch, die antibakterielle, entzündungshemmende und schälende Wirkstoffe enthalten. Diese werden oft bei Jugendlichen mit Akne angewandt, helfen aber auch bei der Follikulitis älterer Menschen. Führt eine mehrwöchige äußerliche Anwendung nicht zum Ziel, kann man eine innerliche Gabe von Medikamenten überlegen. Auch hier gibt es mehrere Optionen, etwa die Therapie mit dem Vitamin-A-Abkömmling „Isotretinoin“. Eine unterstützende Behandlung durch eine medizinische Kosmetikerin, in den meisten Hautarztpraxen tätig, wäre hilfreich. Sie führt eine Ausreinigung der Haut durch und verhindert damit häufig Rückfälle. Die Follikulitis lässt sich mit diesen Maßnahmen in der Regel gut behandeln. Es sollte möglich sein, sie so zur Abheilung zu bringen.