Viele Großeltern spielen gern Brettspiele mit ihren Enkeln – und kennen die Dramen, die sich abspielen, wenn das Kind verliert. Sorgen um den Gemütszustand des Kindes müssen sich Oma und Opa dann nicht machen, sagt der Psychologe Hans Berwanger: „Kinder unter fünf Jahren können noch nicht verlieren!“ Dafür sei ihr Selbstbewusstsein einfach noch nicht stark genug. Berwanger rät daher, bis zum Vorschulalter auf kooperative Spiele zu setzen, bei denen man gemeinsam auf ein Ziel hin arbeitet. Alternativ können Großeltern ihre Enkel auch gewinnen lassen. Dem Kind in diesem Alter das Verlieren beibringen zu wollen, hält der Experte dagegen für den falschen Weg: „Es treibt Kinder in eine Stresssituation, in der sie ohnehin nichts lernen“, so der Experte. Im Vorschulalter könnten Großeltern dann aber langsam beginnen, ihr Enkelkind ans Verlieren heranzuführen. Oma und Opa sollten dann noch nicht gleich mit hundertprozentigem Einsatz spielen – aber ab und an dürfen sie auch mal gewinnen.
Wer Laktose nicht verträgt, sollte besonders auf seine Kalzium-Zufuhr achten. Denn die läuft hauptsächlich über Milchprodukte. Es gibt aber auch andere Nahrungsmittel, die Kalzium liefern können, heißt es im „Senioren Ratgeber“. Mineralwasser etwa, zumindest wenn der Kalziumgehalt bei mindestens 500 mg je 100 ml liegt. Fenchel und Spinat sind ebenfalls kalziumreich, genau wie Mandeln und Sesam. Menschen mit Laktose-Intoleranz müssen auch nicht auf jedes Milchprodukt verzichten: Wenn ein Käse reift, wird der für Betroffene unverträgliche Milchzucker abgebaut. Hartkäse und viele Schnittkäse-Sorten können sie daher oft gut essen. Auch Butter ist laktosearm.
Gegen die Gicht gibt es Medikamente. Gleichzeitig können Betroffene das Risiko schmerzhafter Anfälle mit der richtigen Ernährung senken. Faustregel dabei: Gemüse und kalorienarme Milchprodukte sind gut, ein Übermaß an Fett und Zucker ist schlecht – radikale Schlankheitskuren sind aber ebenfalls keine Idee. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apotheker-Verbände (ABDA) hin. Darüber hinaus gibt es Lebensmittel und Getränke, die besonders gut gegen Gicht wirken. Das sind zum Beispiel Kirschen, auch in Form von Sauerkirschsaft, und Kaffee. Gemüsesorten wie Rosenkohl und Spinat galten früher als Gicht-Treiber. Sie enthalten sogenannte Purine, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden. Diese löst dann wiederum Gicht-Anfälle aus. Purine aus Pflanzen produzieren aber weniger Harnsäure als solche in Fleisch und Wurst. Um das Gicht-Risiko ihrer Ernährung im Blick zu behalten, können Betroffene „Purin-Rechner“ verwenden. Sie gibt es als kostenlose Smartphone-App – etwa bei der Deutschen Gicht-Liga.