TIPPS IN KÜRZE

Alzheimer: Geistige Fitness beugt vor

von Redaktion

Gallenstein-Patienten sollten auf bestimmte Nahrungsmittel besser verzichten. Kaffee und hart gekochte Eier können zum Beispiel eine Kolik auslösen, alkoholische Getränke ebenfalls. Zu viel Kohl, Hülsenfrüchte und Geräuchertes sorgen für Völlegefühl und Übelkeit. Darauf weist die Zeitschrift „Senioren Ratgeber“ hin. Es gibt aber auch Lebensmittel beziehungsweise Gewürze, die bei Gallensteinen lindernd wirken – Anis, Kümmel und Fenchel zum Beispiel. Und bei anderen Nährstoffen ist Mäßigung die beste Taktik, nicht Verzicht: Fett etwa regt die Gallenblase zur Selbstreinigung an. Ein zu üppiges Essen kann gleichzeitig aber auch wieder für Koliken sorgen.

Nach einem Schlaganfall oder einer Hüftoperation sind ältere Menschen mitunter wackelig auf den Beinen. Ein Rollator kann ihnen dann Halt geben. Bevor das Hilfsmittel jedoch das erste Mal zu Hause zum Einsatz kommt, sollten Angehörige die Wohnung entsprechend umrüsten, rät das Zentrum für Qualität in der Pflege. Das bedeutet vor allem: Alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die den Gebrauch erschweren. Damit die Wege breit genug sind und der Rollator überall gut durchpasst, müssen Angehörige also unter Umständen Möbel umstellen oder ganz entfernen. Sollte es in der Wohnung Schwellen geben, können kleine Rampen sie ausgleichen. Stolperfallen wie dicke Teppiche sollte man entfernen. Bei dünneren Teppichen lassen sich die Kanten festkleben. Im engen Bad können Haltegriffe den Rollator ersetzen. Aber nicht nur die Umgebung sollten Angehörige anpassen, sondern auch den Rollator selbst: Die Griffe sollten sich – bei herabhängenden Armen – etwa auf Höhe der Handgelenke befinden. Der Ellbogen sollte beim Schieben leicht gebeugt sein. Die Bremsen werden so eingestellt, dass sie leicht benutzbar sind. Idealerweise erhalten Betroffene auch eine Einweisung in den Umgang mit dem Gerät – zum Beispiel in der Reha-Klinik.

Ganz ausschließen lässt sich das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung nicht – aber wenigstens senken. Grundsätzlich gilt dabei: Je älter jemand ist, desto höher ist auch seine Alzheimer-Gefahr. Gegensteuern können Senioren zum Beispiel, in dem sie gezielt an ihrer geistigen Fitness arbeiten. Darauf weist ein Sprecher des Vereins „Alzheimer Forschung Initiative“ (AFI) hin. Um die grauen Zellen auf Trab zu halten, können Ältere zum Beispiel neue Sprachen lernen und auf Reisen gehen. Auch viele Hobbys sind gut für die geistige Fitness – Musik oder Kartenspiele etwa. Ein weiterer Risikofaktor für Alzheimer ist Einsamkeit. Die Experten raten daher, im Alter nicht nur Kontakt zur Familie und den alten Freunden zu halten, sondern sich auch um neue Bekanntschaften zu bemühen – zum Beispiel mithilfe des Internets.

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