Sonne? Aber sicher! Unsere Expertentipps zum Tag des Sonnenschutzes

von Redaktion

Sonne macht zwar gute Laune, gibt der Haut eine sommerliche Bräune und hilft ihr, das wichtige Vitamin D zu bilden. Zu viel davon fördert aber die Entstehung von Hautkrebs – darauf macht der „Tag des Sonnenschutzes“ am 21. Juni aufmerksam (www.sonnenschutz-sonnenklar.info). Hier erklärt Experte Prof. Lars E. French, was Sie dazu wissen müssen.

Das Risiko für schwarzen Hautkrebs steigt vor allem durch häufige Sonnenbrände, besonders in der Kindheit. Die für uns unsichtbare ultraviolette (UV) Strahlung hat viel Energie und kann Schäden am Erbgut von Hautzellen anrichten. Im ungünstigsten Fall entarten diese dann zu Krebszellen. Heller Hautkrebs entsteht dabei weniger durch eine akute Überdosis Sonne. Hier kommt es eher darauf an, wie viel die Haut insgesamt im Laufe des Lebens abbekommen hat. Darum betrifft diese Art des Hautkrebs ältere Menschen öfter. Generell rät French zum Sonnengenuss mit Maß: „Gehen Sie nicht zu viel in die Sonne!“, empfiehlt er – und am besten nicht gerade in der Mittagszeit zwischen 11 und 14 Uhr. Einen guten Schutz bieten ein Hut und luftige Kleidung. Sie schirmen einen Teil der Strahlung ab. Auf unbedeckte Körperbereiche sollte man reichlich Sonnenschutz auftragen. „Zwei Zentimeter aus der Tube für den ganzen Körper sind definitiv zu wenig“, warnt French. Je nach Körpergröße sollten es etwa 20 bis 30 Milliliter sein. Die Haut muss beim Auftragen trocken sein. Der Experte rät zu Produkten, die vor UV-A und UV-B-Strahlen schützen und einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF) haben. Dieser gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. French rät, Cremes, Sprays oder Lotionen mit LSF 50 zu verwenden. Wichtig zu wissen: Einmal auftragen reicht nicht. „Das hält nicht den ganzen Tag“, sagt French. Auch wer im Wasser war und viel schwitzt, muss nachcremen.  ae

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