Angst vor erneuter Ohnmacht: Was hilft?

von Redaktion

Leserin: Meine Tochter (15) hat vor fast einem Jahr eine Angststörung entwickelt. Auslöser war ein Zusammenbruch vor dem Toilettengang, der sich seither dreimal wiederholt hat: eine „Stuhlgangsynkope“. Ein Spezialist sagte, das sei eine Reizung eines Nervs, der sich nicht beeinflussen lässt. Man könne nur den Stuhl weich halten. Meine Tochter hat seither aber Angst, unter Menschen zu gehen. Was hilft ihr?

„Synkopen“, also Ohnmachten, werden bei jungen Menschen durch verschiedene Faktoren gefördert, auch in Situationen vor und während des Toilettengangs. Eine leichte Stuhlregulierung etwa mit Flohsamenschalen kann helfen, sich sicherer zu fühlen. Eine ausgeprägtere sekundäre Angstentwicklung sollte zusätzlich psychotherapeutisch behandelt werden, zum Beispiel mit einer Verhaltenstherapie. Die Psychotherapie hilft, sich der angstbesetzten Situation wieder auszusetzen – und so die Erfahrung zu machen, dass das Befürchtete nicht wieder eintritt.

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