Mit dem Füttern von Enten können Großeltern Kinder für die Natur begeistern. Aber: Sie spazieren dann gern mit altem Brot an einen Teich oder See. Doch Brot ist für Vögel völlig ungeeignet, warnt die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Den Tieren droht durch Brot als Futter nämlich der Erstickungstod. Große Mengen trockenes Brot können durch aufgenommenes Wasser im Hals oder Magen der Tiere aufquellen. Außerdem enthält etwa Weißbrot kaum Nährstoffe und Brot generell Salz, welches Wasservögeln schaden kann. Enten und Schwäne ernähren sich von Gräsern, Insekten, Wasserpflanzen und -tieren, wovon sie in ihrer Umgebung in der Regel mehr als genug finden. Wer dennoch Enten füttern will, sollte artgerechtes Spezialfutter für Wasservögel aus dem Zoohandel oder klein geschnittenes Obst anbieten. Dann aber nicht ins Wasser werfen, sondern am Ufer verfüttern.
Viele Demenzpatienten trinken nur ungern Wasser – auch deshalb, weil es schon bei leichten Schluckbeschwerden schwer zu trinken ist und schnell wieder aus dem Mund hinausfließt. Besser geeignet sind für solche Patienten dickflüssige, süße Säfte wie Pfirsich- oder Bananensaft. Darauf weist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hin. Pampelmusensaft ist dagegen keine gute Idee, weil er die Wirkung von Medikamenten stören kann. Kaffee wiederum hat Vor- und Nachteile: Einerseits kann er den Appetit zügeln, sodass Demenzpatienten weniger essen. Andererseits empfinden sie den Duft oft als wohltuend, weil er positive Erinnerungen in ihnen weckt.
Im Zusammenhang mit Diabetes ist vor allem Übergewicht ein Thema. Das umgekehrte Problem kommt allerdings auch vor: Vor allem ältere Diabetes-Patienten haben häufig eher mit Untergewicht zu kämpfen, heißt es im „Diabetes Ratgeber“. Ideal für ältere Menschen mit der Stoffwechselerkrankung sei ein leichtes Übergewicht, also ein Body-Mass-Index (BMI; Körpergewicht in kg, geteilt durch Größe in m zum Quadrat) zwischen 25 und 27. Damit haben Diabetiker zum Beispiel die nötigen Kraftreserven, um Virus-Erkrankungen zu bekämpfen. Untergewicht im Alter kann bei Diabetes verschiedene Ursachen haben: Möglich ist zum Beispiel, dass die Bauchspeicheldrüse im Laufe der Zeit immer weniger Insulin produziert. Der Körper hat dann Probleme, Nahrung richtig zu verarbeiten. In solchen Fällen hilft eine Insulintherapie. Möglicherweise kann im Alter auch eine Unverträglichkeit entstehen, für Laktose oder Fett zum Beispiel. Hier kann eine Ernährungsberatung Abhilfe schaffen. Und schließlich sind auch psychische Ursachen denkbar – Einsamkeit etwa –, die Betroffenen den Spaß am Essen nimmt. Gemeinsames Essen kann dann ein Gegenmittel sein, an einem Senioren-Mittagstisch etwa.