Rosazea: Wie lässt sich die Haut heilen?

von Redaktion

Leser: Unser Sohn (50) leidet seit etwa zehn Jahren an Rosazea. Erst musste er Antibiotika einnehmen, danach bekam er eine Salbe, eine Eigenmischung der Hautärztin. Mal ist es besser, mal schlechter. Kann man diese Erkrankung mit einer speziellen Ernährung oder mit Medikamenten zum Abheilen bringen?

Die Rosazea ist eine Erkrankung, die vor allem bei Menschen mit heller Haut und blauen Augen im mittleren Alter auftritt. Sie lässt sich sehr gut und erfolgreich behandeln, wobei die Therapie stufenweise erfolgt: Zunächst sollte man eine äußerliche Therapie mit zwei Präparaten versuchen, die „Metronidazol“ bzw. „Ivermectin“ enthalten. Reicht das nicht, kann man zusätzlich eine mehrwöchige bzw. mehrmonatige Behandlung mit einem sehr niedrig dosiertem Antibiotikum einsetzen, das speziell für die Rosazea entwickelt wurde. Bei einer Resistenz gegen diese Therapie gibt es auch noch das Medikament „Isotretinoin“. Es empfehlen sich zudem Begleitmaßnahmen. So sollte die Haut von einer spezialisierten medizinischen Kosmetikerin behandelt werden. Bei verstärkter Gesichtsdurchblutung kommt eine Laserbehandlung infrage. Für spezielle Diäten ist keine Wirksamkeit nachgewiesen. Allerdings sollte man alles, was die Hautdurchblutung steigert, meiden: Alkohol, scharfe Gewürze, Kaffee, Tee und starke Sonnenstrahlung.

Artikel 6 von 6