Übermäßiges Schwitzen, „Hyperhidrose“ genannt, kann viele Ursachen haben. Neben einer primären, angeborenen Form gibt es die „sekundäre Hyperhidrose“ als Folge verschiedener Erkrankungen. Hier spielen hormonelle Ursachen eine Rolle. Da Sie schon beim Endokrinologen waren, sollte das bei Ihnen ausgeschlossen sein. Chronische Infektionen oder bösartige Erkrankungen können ebenfalls zu übermäßigem Schwitzen führen. Darum sollte zumindest eine umfassende Laboruntersuchung des Blutes und ein Ultraschall der Bauchorgane erfolgen sowie die Lunge geröntgt werden. Gegebenenfalls empfiehlt sich auch eine Vorstellung beim Frauenarzt und eine Magen-Darm-Spiegelung. Da das Schwitzen bei körperlicher Belastung auftritt, sollte ein Kardiologe Sie auf eine Herzerkrankung hin untersuchen. Auch neurologische Erkrankungen sollten ausgeschlossen werden. Findet sich keine Ursache, können Medikamente, teils direkt auf der Haut angewendet, das übermäßige Schwitzen reduzieren. Hierzu berät Sie ein Hautarzt.