TIPPS IN KÜRZE

Erinnerungsstücke für Demenzpatienten

von Redaktion

Es ist ein Thema, mit dem sich niemand gern beschäftigt: Was passiert, wenn Eltern verunglücken – oder so krank werden, dass sie sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern können? In manchen Familien wäre dann klar: Oma oder Opa springen ein und übernehmen bis zur Volljährigkeit die Verantwortung. Wer möchte, kann das für den Fall der Fälle so festlegen, erklärt Simone Weidner von der Stiftung Warentest. Großeltern und Eltern setzen sich dafür zusammen und besprechen, ob das für beide Seiten eine gangbare Lösung wäre. Sind die Kinder schon 14 Jahre alt, müssen sie in das Gespräch einbezogen werden. Dann setzen die Eltern eine sogenannte Sorgerechtsverfügung auf. Das Schriftstück muss komplett handschriftlich verfasst und mit den vollständigen Namen aller Erziehungsberechtigten unterzeichnet sein. Zu beachten ist, dass die Verfügung formal gesehen die Person nur vorschlägt. Das Gericht prüft gegebenenfalls noch mal, ob die Person – zum Beispiel das Großelternteil – geeignet ist, das Sorgerecht zu bekommen. Übernehmen Großeltern zeitweise die Verantwortung für ihre Enkel, etwa in den Ferien, ist es auch ratsam, sich eine Vollmacht von den Eltern geben zu lassen. So sind die Großeltern abgesichert, falls sie ungeplant mit dem Kind zum Arzt müssen.

Wer seine Venen fit halten und auf diese Weise Krampfadern vorbeugen möchte, kann einiges tun. Vielsitzer oder -steher sollten für einen Ausgleich sorgen. Laufen, Beinübungen oder Treppensteigen stärken die Muskelpumpe. Diese unterstützt die Arbeit der Venen, wie die „Apotheken Umschau“ schreibt. Entlastend wirkt es auch, die Beine hochzulegen, ebenso Übergewicht abzubauen. Bei Güssen mit kaltem Wasser oder Wechselduschen ziehen sich die Gefäße zusammen. Pflanzliche Venenmittel mit Extrakten aus Rosskastanie oder Rotem Weinlaub unterstützen mitunter den Effekt.

Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Wenn Demenzpatienten ins Pflegeheim umziehen, kaufen Angehörige ihnen oft neue Kleidungsstücke und Einrichtungsgegenstände. Für die Betroffenen ist es aber besser, wenn stattdessen die alten Sachen mit umziehen – selbst wenn diese leicht ramponiert oder völlig aus der Mode sind. Darauf weist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hin. Denn an der abgetragenen Jacke oder den auseinanderfallenden Pantoffeln hängen viele Erinnerungen – und die sind gerade mit Demenz kostbar. Sinnvoll ist bei einem Umzug ins Heim auch, eine sogenannte Biografie-Mappe anzulegen. Darin sind alle wichtigen Ereignisse, Menschen und Orte aus dem Leben der Patienten festgehalten. Die Mappe dient erstens als Erinnerungsstütze für die Betroffenen. Sie gibt aber auch dem Betreuungspersonal im Heim einen Einblick ins Leben ihrer Patienten.

Artikel 4 von 4