IN KÜRZE

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von Redaktion

w Die US-Kinokette Regal Cinemas hat eine Flatrate gestartet. Zu Preisen zwischen 16 und 21 Euro im Monat können Abonnenten beliebig oft ins Kino. w China hat erstmals 17 000 Schüler mit Smartuhren ausgestattet, die permanent den Standort der Kinder überwachen. Die Daten stammen vom chinesischen GPS-Pendant BeiDou. Für ältere Menschen plant die Regierung ein „Sicherheits-Armband“ mit ähnlichen Funktionen. w Google bringt im Herbst sein neues Smartphone-Flaggschiff Pixel 4 mit Gesichtserkennung heraus. Zum Trainieren der Software hat das Unternehmen in vielen US-Städten Menschen fotografiert, die als Gesichts-Versuchskaninchen 5-Dollar-Gutscheine von Amazon oder Starbucks erhalten haben.

2001 präsentierte Apple den allerersten iPod. Lässt sich der antike Musikplayer auch noch heute nutzen? Der YouTuber 91Tech hat es – erfolgreich – getestet. Er konnte den iPod auch 18 Jahre nach seinem Debüt noch mit iTunes verbinden, neue Musik aufspielen und hören. Erforderlich waren nur ein frischer Akku und ein Adapterkabel für die heute längst nicht mehr gebräuchliche Firewire-Buchse. Ein höchst amüsanter Blick ins Technik-Museum (bit.ly/ipod-museum).

Sony meldet einen neuen Meilenstein: Die Japaner haben seit dem Start Ende 2013 weltweit nun 100 Millionen Exemplare der PlayStation 4 verkauft. Diese Marke hat bisher keine Konsole so schnell erreicht. Rundum rosig entwickelt sich der Absatz der PS4 allerdings nicht. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Sony nur noch mit 15 Millionen verkauften Konsolen – eine Million weniger als prognostiziert. Hier macht sich bereits bemerkbar, dass viele Fans die Veröffentlichung der PlayStation 5 Ende 2020 abwarten.

Welcher Vogel zwitschert denn da? Diese Frage stellen sich viele Menschen gerade jetzt im Sommer, wenn sie sich draußen aufhalten. Statt langem Spekulieren, ob Schwalben oder Meisen zu hören sind, sorgt nun eine Android-App für wissenschaftlich fundierte Antworten. BirdNET ist ein ambitioniertes Projekt der TU Chemnitz in Kooperation mit US-Forschern. Die App funktioniert denkbar einfach: Der Nutzer nimmt die Stimme eines ihm unbekannten Vogels mit dem Smartphone auf. Die Audio-Aufnahme wird auf den Server der TU Chemnitz geladen und dort ausgewertet. Die Anwendung erkennt bereits jetzt 500 der häufigsten Vogelarten am Zwitschern (Gratis für Android).

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