TIPPS IN KÜRZE

Training zu Hause: 10 Minuten täglich

von Redaktion

Wer mit seinen Enkeln schwimmen geht, sollte besonders aufmerksam sein. Denn: Kinder ertrinken ganz leise, warnen Experten. Anders als Erwachsene machten sie nicht mit Schreien, Winken oder Strampeln auf sich aufmerksam, vielmehr würden sie plötzlich verschwinden – weil sie nicht um Hilfe schreien können. Das Problem ist demnach die sogenannte Schockstarre. Häufige Schauplätze sind nicht nur Meer, Seen und Schwimmbäder. Auch die eigene Badewanne, Gartenteiche oder Regenwassertonnen sollten unbedingt gesichert werden. Zumal nicht nur die Wassertiefe, sondern auch die leichte Zugänglichkeit des Gewässers das höchste Risiko darstelle. Auch wenn es Großeltern nicht gern hören: „Meist geschieht es in Anwesenheit Erwachsener – die sich durch mangelnde oder fehlende Aufmerksamkeit auszeichnet“, sagen Experten. Es reichen wenige Minuten. Ursachen für das Ertrinken seien oft Selbstüberschätzung, Übermut, Leichtsinn oder die völlige Unkenntnis über Gefahren, heißt es.

Ein Gerstenkorn am Auge ist meist harmlos und heilt nach einigen Tagen von selbst ab. „Auf keinen Fall sollten Sie das Gerstenkorn ausdrücken!“, warnen Experten im Patientenmagazin „HausArzt“. Sie sagen: „Haben Sie das Gerstenkorn zum ersten Mal oder liegen Jahre zwischen den Infektionen, warten Sie bitte.“ Nach einigen Tagen fließe der Eiter meist von alleine ab. „In dieser Zeit auf Augen-Make-up verzichten und statt Kontaktlinsen eine Brille tragen.“ Wer nicht nur abwarten wolle, könne den Heilungsprozess durch trockene Wärme unterstützen, zum Beispiel in Form von Rotlicht. Feuchte Wärme jedoch sollte man meiden, da sie die Entzündung weiterer Drüsen begünstigt. Deshalb sei bei sogenannten Hausmitteln wie Quark- oder Teekompressen Vorsicht geboten. Als hilfreich haben sich dagegen pflanzliche Mittel mit Arnika erwiesen. Falls das Gerstenkorn nicht von selbst abheile, sollte man einen Augenarzt aufsuchen. Er öffne es mit einem kleinen Schnitt – unter hygienischen Bedingungen, sodass eine Infektion ausgeschlossen sei.

Wer keine Lust auf Besuche im Fitnessstudio oder Laufrunden im Park hat, für den kann ein Heimtrainer eine Alternative sein. Es gibt unterschiedliche Varianten – vom Fahrrad-Ergometer bis zum Rudergerät, heißt es im „Senioren Ratgeber“. Trainingswissenschaftler Nicolas Wirtz von der Deutschen Sporthochschule Köln rät, mit täglich zehn Minuten Training einzusteigen. Die Intensität darf zunächst niedrig sein: so, dass man schwitzt, sich aber jederzeit wohlfühlt. Den idealen Trainingspuls kann man auch vom Arzt bestimmen lassen. Chronisch Kranke müssen ohnehin vor Aufnahme des Trainings mit ihrem Arzt sprechen. Um dauerhaft dranzubleiben, räumen Einsteiger dem Training am besten einen festen Platz im Tagesablauf ein.

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