Keine Sorge wegen PPI-Einnahme

von Redaktion

In der Tat gibt es keinerlei wissenschaftlich fundierten Anhalt dafür, dass Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI; z. B. Omeprazol), die zur Hemmung der Magensäuresekretion bei Refluxösophagitis eingenommen werden, zu neurologischen Nebenwirkungen führen. Inzwischen liegen mehrere Studien vor, sie alle kommen zu dem Ergebnis, dass es keinen Zusammenhang zwischen PPI und Demenz gibt. Nach jahre- bzw. jahrzehntelanger Einnahme von PPI kann es zu einem Vitamin-B12-Mangel kommen, der im Blut nachweisbar ist. Dann kann Vitamin B12 unschwer ersetzt werden. Sie können PPI also weiterhin sorglos einnehmen.

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