. Die „Spanische“ Weg-
schnecke bevorzugt Tagetes (Studentenblume), Baldrian und Weißen Diptam, Dahlien, Petersilie, auch Kürbis- und Melonenpflanzen werden gerne gefressen.
. Salathauben decken alle Pflanzen ab. Wichtig: Den unteren Rand gegen Durchkriechen der Schnecken sehr sorgfältig und vollständig mit einer Bodenschicht bedecken.
. Ein Schneckenzaun hilft ab mindestens 20 cm Höhe (Minimum 10 cm davon unter der Erde verlegen); man sollte keine Blätter darüber hängen lassen, damit Schnecken keine „Leitern“ zur Verfügung haben.
. Definitiv auf Schneckenkorn verzichten! Es vergiftet und tötet Igel und Vögel!
. Nicht am Abend gießen, das macht das Umfeld für Schnecken noch attraktiver und das Kriechen einfacher.
. „Nacktschnecken zerschneiden ist eine zu drastische Art, ein Tier um die Ecke zu bringen“, sagt Colling. „Zudem sind diese Schnecken kannibalistisch, sie scheuen sich nicht, zerstückelte Artgenossen zu fressen.“ Insofern lockt man weitere an, das gilt auch für die Bierfallen, die ebenfalls tierschutzwidrig sind.
. Schnecken sind Teil der Nahrungskette, sind u. a. Nahrung für Vögel und Igel, um deren Lebensraum es ja auch nicht gut steht.
. Schnecken fressen vor allem verrottetes Material und unterstützen dadurch die Remineralisierung und die Düngung.
. Es ist ein menschlicher Maßstab, „nützliche“ und „unnütze“ Tiere ausmachen zu wollen. Jedes Tier ist im ökologischen Gleichgewicht von Nutzen. .Und es gibt auch keine „wertlosen“ und „wertvollen“ Tiere, bloß weil letztere niedlich aussehen oder nutzbar sind.