Im Hinblick auf einzeln auftretende Pusteln und eitrige Abszesse der sogenannten Akne inversa auf der Haut kann mit lokalen desinfizierenden Maßnahmen sowie äußerlichen und gegebenenfalls innerlichen Antibiotika-Behandlungen effektiv geholfen werden. Bei ausgedehnten Befunden sowie starker Entzündungsreaktion kann allerdings auch eine Antikörpertherapie sinnvoll sein.
Bestehen chronisch immer wiederkehrende Abszesse oder Fistelgänge, so ist die einzige sichere Therapie die chirurgische Entfernung des gesamten befallenen Hautareals.
Soweit möglich, versuchen wir in der Klinik die entstehenden Defekte direkt zu verschließen, was zu einem erheblich kürzeren Heilungsverlauf im Gegensatz zur klassischen sekundären Wundheilung führt. Patienten müssen hierbei mit einem stationären Aufenthalt von einigen Tagen rechnen.