Mariannes (63) Mittelfußknochen brach einfach so beim Joggen

von Redaktion

Marianne H. (63; Name geändert) ist eine passionierte Joggerin: Am liebsten beginnt sie den Tag mit einem Zehn-Kilometer-Lauf. Erst danach duscht sie, frühstückt und macht sich startklar fürs Büro. „Für mich ist Laufen enorm wichtig – auch, weil es ein guter Ausgleich zu meinem recht stressigen Job als Sekretärin der Schulleitung einer großen Berufsschule ist“, sagt sie. Umso ärgerlicher für sie, dass sie momentan pausieren muss: „Vor zwei Wochen verspürte ich während des Laufens plötzlich einen heftigen Schmerz im linken Fuß. Ich konnte nur noch nach Hause humpeln.“ Zunächst wollte sie abwarten. „Ich dachte wirklich: Was von selbst kommt, geht auch von selbst wieder“, sagt sie kopfschüttelnd. Doch die Schmerzen wurden stündlich schlimmer und auftreten konnte sie auch nicht mehr. Also beschloss sie, ihren Orthopäden Dr. Söller aufzusuchen. Der ordnete gleich eine Röntgenuntersuchung des Fußes an. Die niederschmetternde Diagnose: Marianne H. hatte sich einen Bruch des Mittelfußknochens zugezogen. „Ich fiel aus allen Wolken. Ich war nicht gestürzt, ich war auch nicht ins Stolpern gekommen. Deshalb konnte ich mir überhaupt keinen Reim darauf machen, wie das passieren konnte.“

Dr. Söller habe ihr dann erklärt, dass ein Knochenbruch ohne erkennbare Ursache in ihrem Alter auch ein Hinweis auf eine Osteoporose sein könne. „Da wollte ich natürlich Gewissheit haben.“ Sie nahm deshalb sofort das Angebot des Orthopäden an, die Dichte ihrer Knochen messen zu lassen: „Eine völlig unkomplizierte Untersuchung, die nur wenige Minuten dauerte.“ Das Ergebnis war eindeutig: Der Stoffwechsel ihrer Knochen ist chronisch gestört, die Folge ist ein fortschreitender Knochenschwund. „Wir haben dann gleich über die Therapiemöglichkeiten gesprochen und darüber, was ich selbst für meine Knochengesundheit tun kann. Dass ich nun Medikamente einnehmen muss, macht mir nichts aus. Hauptsache, ich kann bald wieder joggen.“ Aber erst einmal muss der Knochenbruch verheilen. Da ist sie jedoch laut Dr. Söller auf einem guten Weg.

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