Skoliose im Kindesalter

von Redaktion

Die Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) beginnt meist bereits im Kindesalter. Dabei ist die Wirbelsäule seitlich verbogen und die Wirbelkörper sind verdreht. Typische Anzeichen sind unterschiedlich lange Beine, eine Seitendifferenz des Schulterstands, schräge Kopfhaltung, ungleich hohe Hüften, unterschiedlich geformte Taillendreiecke, ein Rippenbuckel oder auch ein Lendenwulst beim Vorbeugen. Eine Skoliose im Kindes- und Jugendalter kann bis zum Ende des Knochenwachstums voranschreiten, wenn sie unbehandelt bleibt. Dadurch kann es zu weiteren Gesundheitsbeeinträchtigungen kommen – bis hin zu Auswirkungen auf innere Organe wie Herz oder Lunge. Deshalb legen wir den Eltern ans Herz, unbedingt regelmäßige Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen. Das genaue Ausmaß einer Skoliose lässt sich im Röntgenbild erkennen. Als schonende Alternative bietet sich die 4D-Wirbelsäulenvermessung als berührungslose Untersuchung ganz ohne Strahlenbelastung an (siehe unten). Die Behandlung sollte möglichst bald begonnen werden. Infrage kommen eine Physiotherapie bei einer leichten Skoliose bis hin zum Tragen eines Korsetts, wenn die Wirbelsäulenverkrümmung stärker ausgeprägt ist. In schweren Fällen kann auch eine Operation notwendig sein.

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